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#Dumbledore-Darsteller Michael Gambon ist tot

Michael Gambon

Michael Gambon in Harry Potter und der Feuerkelch (2005) © Warner Bros. Pictures

Quelle: Variety

Der irisch-britische Schauspieler Sir Michael Gambon ist gestern im Alter von 82 in einem Krankenhaus in der englischen Stadt Witham an einer Lungenentzündung gestorben. Das bestätigte seine Familie gegenüber der Presse.

Gambons Schauspielkarriere umfasste knapp sechs Jahrzehnte auf Theaterbühnen, im Kino und im Fernsehen, doch weltweite Berühmtheit erlangte er erst im hohen Alter, als er ab dem dritten Film der Harry-Potter-Reihe in die Rolle des weisen und geheimnisvollen Hogwarts-Schulleiters Albus Dumbledore schlüpfte. Er übernahm die Rolle, nachdem Dumbledores ursprünglicher Darsteller Richard Harris kurz vor der Veröffentlichung von Harry Potter und die Kammer des Schreckens verstorben war. Gambons aggressivere Darstellung von Dumbledore unterschied sich merklich von Harris‘ ruhiger Performance und ist unter vielen Harry-Potter-Fans bis heute umstritten.

Geboren in Dublin, zog Gambons Familie nach London, als er sechs war. Seine Schauspielkarriere begann Anfang der Sechziger im Theater mit einer kleinen Rolle in „Othello“. Nur sechs Jahre später spielte er die Titelrolle im selben Stück. Auch seine erste Filmrolle spielte er in Othello neben Laurence Olivier, der die Hauptrolle verkörperte. Im Laufe seiner Theaterkarriere spielte Gambon in vielen Stücken von Shakespeare mit, darunter auch „Macbeth“ und „Coriolanus“.

Nachdem er in den Siebzigern und Achtzigern nur sehr sporadisch im Kino zu sehen war, feierte Gambon seinen Durchbruch mit der Hauptrolle in Peter Greenaways Der Koch, der Dieb, seine Frau und ihr Liebhaber (OT: The Cook, the Thief, His Wife & Her Lover) In den 1990ern startete Gambons Filmkarriere richtig durch mit mehreren Filmrollen jedes Jahr ab 1994. Zu seinen bekanntesten Filmen aus der Zeit zählen Wings of the Dove – Die Flügel der Taube, Insider und Sleepy Hollow. Vor seiner Besetzung als Dumbledore spielte er auch in Robert Altmans oscarnominiertem Film Gosford Park mit, trat in Kevin Costners Western Open Range – Weites Land auf, war neben dem künftigen James Bond Daniel Craig in Layer Cake zu sehen und verkörperte den britischen Premierminister in Ali G in da House.

Nachdem die Harry-Potter-Filme seinen Namen deutlich bekannter gemacht hatten, wurden Gambon mehr hochkarätige Filme angeboten. Er spielte in Robert De Niros Regiearbeit Der gute Hirte (OT: The Good Shepherd) mit und war 2010 im Kinohit The Book of Eli und im oscarprämierten Drama The King’s Speech zu sehen.

Nach dem Ende seiner Zeit als Dumbledore war er u. a. in der britischen Tragikomödie Quartett, in Matthew Vaughns Kingsman: The Golden Circle und in der Filmbiografie Judy zu sehen, für die Renée Zellweger ihren zweiten Oscar gewonnen hat. Seine größte Serienrolle spielte Gambon in der britischen Thrillerserie „Fortitude“.


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