Inhaltsverzeichnis
Elisabeth I. durchlebte alle Höhen und Tiefen, die der englische Hof im 16. Jahrhundert zu bieten hatte. Sie war noch keine drei Jahre alt, da ließ ihr Vater Heinrich VIII. ihre Mutter Anne Boleyn hinrichten. Mit 20 hielt ihre ältere Stiefschwester Maria I. sie im Tower gefangen. Als 25-Jährige feierte sie dann die ersehnte Krönung zur Königin von England. Sie regierte 45 Jahre lang und wurde als ewig junge „Virgin Queen“ inszeniert.
Beiträge in dieser Ausgabe
Als die 25-jährige Elisabeth im November 1558 den Thron bestieg, erbte sie ein gespaltenes und verunsichertes Land. Nach den religiösen Wirren unter Maria Tudor war das dringendste Gebot der Stunde nicht die Durchsetzung einer starren Dogmatik, sondern die Wiederherstellung von Stabilität und… mehr
Der Unsicherheit, die Königin Elisabeths Verzicht auf eine Heirat unter ihren Beratern und Untergebenen auslöste, begegnete sie in ihrer späteren Herrschaftszeit mit einer bewussten Inszenierung der eigenen Person als von Gott auserwählte „Virgin Queen“, als „jungfräuliche Königin“. … mehr
Der Sieg über die Spanische Armada, die riesige Flotte, mit der König Philipp II. 1588 England einnehmen wollte, überstrahlte die gesamte Herrschaftszeit Elisabeths I. Neben militärischem Geschick – etwa des Admirals Francis Drake – waren es vor allem Fehler der Spanier, die das Blatt… mehr
Im 19. Jahrhundert wurde das Elisabethanische Zeitalter von britischen Historikern auch als Beginn des Empire gefeiert. Doch der wirkliche Durchbruch zum Kolonialreich gelang erst unter Jakob I., dem Nachfolger der „Virgin Queen“. … mehr
Elisabeth I. ließ die Frage ihrer Nachfolge bis zu ihrem Tod 1603 unbeantwortet. Die mächtigsten Höflinge entschieden sich für den schottischen König Jakob VI. als Erben. Der Sohn von Elisabeths Rivalin Maria Stuart zählte im Gegensatz zu seiner Mutter zum protestantischen Lager. … mehr
In den 1960er Jahren fürchteten politische Strategen in Washington und indonesische Generäle in Jakarta gleichermaßen, dass das an Rohstoffen reiche Indonesien in wenigen Jahren an die Kommunisten fallen könnte. Auf Putsch und Gegenputsch folgte unvorstellbares Blutvergießen. … mehr
Auf welchen Wegen gelangte man im Byzantinischen Reich an die Spitze einer kaiserlichen Armee? Eine neue Studie widmet sich den Personalentscheidungen in der Armee des mittelalterlichen Byzanz.
Weiterlesen mit DAMALS+.
Jetzt 1 Monat… mehr
Panama-Stadt war bereits zu Beginn des 16. Jahrhunderts Dreh- und Angelpunkt für den Transit zwischen Atlantik und Pazifik. Dies weckte das Begehren, die strategisch wichtige Landenge zu kontrollieren. Auch die aufstrebende Macht USA interessierte sich seit Mitte des 19. Jahrhunderts brennend für… mehr
Der Philosoph und Missionar Ramón Llull (1232–1316) war ein genialer Außenseiter, der aus Sicht der modernen Wissenschaft als ein früher Vertreter des interreligiösen Dialogs gilt. In seiner Heimat, den Balearen, wird er bis heute verehrt. … mehr
Kirchenkunst ist Ausdruck christlicher Glaubenspraxis und des menschlichen Strebens nach Halt in der Religion. Die Dauerausstellung des Diözesanmuseums im oberbayerischen Freising zeigt die Überzeitlichkeit dieser Fragen von der Spätantike bis in die Gegenwart. … mehr
Als „Nationalepos“ und „deutsche Ilias“ ist das Nibelungenlied in der Vergangenheit bezeichnet worden. Doch wer sich auf die Suche nach den Ursprüngen der Sage begibt, muss bereit sein, im Trüben zu fischen.
Weiterlesen mit… mehr
Es zählt zu den bedeutendsten Gemälden des Wiener Jugendstils und ist zugleich der spektakulärste Restitutionsfall der österreichischen Nachkriegsgeschichte: Gustav Klimts Werk „Adele Bloch-Bauer I“.
Weiterlesen mit… mehr
Sie lesen lieber das gedruckte Heft? Hier können Sie die Print-Ausgabe bestellen!
Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, vergessen Sie nicht, ihn mit Ihren Freunden zu teilen. Folgen Sie uns auch in Google News, klicken Sie auf den Stern und wählen Sie uns aus Ihren Favoriten aus.
Wenn Sie weitere Nachrichten lesen möchten, können Sie unsere Wissenschaft kategorie besuchen.