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Nach Wochen voller Spekulationen herrscht endlich Klarheit: Valve hat den Preis der Steam Machine offiziell bestätigt und damit auch gezeigt, dass der Steam-Würfel deutlich teurer ausfällt, als viele wohl erwartet hatten.
Je nach Modell werden in Europa zwischen 1.039 Euro und 1.428 Euro fällig. Einen festen Veröffentlichungstermin nennt Valve zwar weiterhin nicht, erste Bestellungen sollen aber schon sehr bald verschickt werden.
Zur Auswahl stehen insgesamt vier Varianten. Das Basismodell mit 512 GB Speicher kostet 1.039 Euro, das Bundle mit zusätzlichem Steam Controller liegt bei 1.108 Euro. Wer lieber zur größeren 2-TB-Version greift, zahlt 1.359 Euro, beziehungsweise 1.428 Euro im Bundle mit Controller.
Die beiden 2-TB-Modelle kommen außerdem mit zusätzlichen Faceplates in Rot und Walnuss-Optik. Valve hatte bereits im Vorfeld angedeutet, dass gestiegene Speicher- und Komponentenpreise die Kalkulation deutlich verändert haben.
Die genauen technischen Daten zur Steam Machine findet ihr auf der offiziellen Steam-Seite. Interessant ist auch der Blick auf die Bundle-Modelle: Der Steam Controller kostet regulär rund 100 Euro, fällt im Paket mit der Steam Machine aber etwas günstiger aus. Das dürfte vor allem deshalb interessant sein, weil der Controller seit seinem Verkaufsstart vielerorts schnell vergriffen war und aktuell kaum einzeln zu bekommen ist.
Reservierungen starten jetzt, Versand ab Ende Juni
Wer eine Steam Machine vorbestellen möchte, kann sich ab sofort über ein Reservierungssystem anmelden. Die erste Anmeldephase läuft bis 25. Juni um 19:00 Uhr deutscher Zeit. Anschließend lost Valve die Reihenfolge der ersten Kauf-Einladungen aus. Laut Valve sollen die ersten Bestellmails ab 29. Juni verschickt werden, danach beginnt auch der Versand der Geräte. Einen klassischen Verkaufsstart mit festem Veröffentlichungsdatum gibt es damit vorerst nicht.
Teilnehmen dürfen nur Steam-Konten, die sich in „gutem Zustand“ befinden und bereits vor dem 27. April 2026 einen Einkauf auf Steam getätigt haben. Außerdem begrenzt Valve die erste Welle auf eine Steam Machine pro Haushalt. Wer nach dem 25. Juni einsteigt oder bei der ersten Runde leer ausgeht, landet automatisch auf der Warteliste.
Die Steam Machine ist als kompakter PC für das Wohnzimmer gedacht und richtet sich an alle, die ihre Steam-Bibliothek direkt am Fernseher nutzen möchten. Vorinstalliert ist SteamOS 3.8, gleichzeitig soll sich das Gerät dank Desktop-Oberfläche auch wie ein klassischer Linux-PC nutzen lassen. Perspektivisch soll zudem auch Windows 11 unterstützt werden, sobald Valve die passenden Treiber bereitstellt.
Habt ihr mit den Preisen gerechnet? Seid ihr nach wie vor interessiert oder sind euch die Preise zu hoch?
via Eurogamer, Game Informer, Steam, Bildmaterial: Valve
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