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Viele Tiere sichern ihr Überleben nicht allein, sondern durch Zusammenarbeit – sei es bei der gemeinsamen Jagd, beim Schutz vor Feinden oder in der Jungenaufzucht. Auch Fledermäuse zeigen eine erstaunliche Bandbreite an sozialem Verhalten, von Gruppenquartieren bis hin zur gegenseitigen Fellpflege. Nun haben Forschende erstmals dokumentiert, dass die größte Fledermaus Amerikas sogar ihre Beute mit Familienmitgliedern teilt.
Kooperatives Verhalten ist in der Tierwelt weit verbreitet. Wölfe jagen im Rudel, Elefanten kümmern sich gemeinsam um den Nachwuchs und Vögel unterstützen einander beim Brüten. Auch Fledermäuse zeigen vielfältige Formen sozialer Interaktion: Manche Arten bauen gemeinschaftlich „Zelte“ aus großen Blättern und verteidigen diese Quartiere zusammen, andere pflegen engen Körperkontakt und kommunizieren über charakteristische Laute. Das volle Ausmaß des Fledermaus-Soziallebens ist allerdings noch unklar, denn groß angelegte Studien zum Thema sind rar.
Eine Familie, die zusammenhält
Forschende um Marisa Tietge vom Museum für Naturkunde in Berlin haben nun erstmals das Sozialverhalten der Großen

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