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#Friedensnobelpreis geht an das Welternährungsprogramm

Friedensnobelpreis geht an das Welternährungsprogramm

Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen erhält in diesem Jahr den Friedensnobelpreis, wie das Nobelkomitee am Freitag in Oslo mitteilte. Damit würdigt die Jury den Kampf gegen den Hunger in der Welt. Dieser sei wichtig insbesondere in Zeiten der Corona-Pandemie. Hunger zu verhindern trage dazu bei, Stabilität und Frieden in der Welt zu schaffen. Ein Sprecher des Welternährungsprogramms sagte, dies sei ein „stolzer Moment“.

Im vergangenen Jahr ging der prestigeträchtige Preis an den äthiopischen Ministerpräsidenten Abiy Ahmed, der damit vor allem für seine Initiative zur Lösung des Grenzkonflikts mit dem Nachbarland Eritrea geehrt worden war.

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Für Abiys Nachfolge waren mehr als 300 Kandidaten im Rennen. 211 Persönlichkeiten sowie 107 Organisationen wurden nach Angaben des norwegischen Nobelkomitees fristgerecht für den diesjährigen Preis vorgeschlagen. Das entspricht der vierthöchsten Zahl an Nominierungen jemals, liegt jedoch deutlich unter dem Spitzenwert von 376 Nominierten aus dem Jahr 2016. Für die Auswahl des Preisträgers ist eine Jury zuständig, die vom norwegischen Parlament ernannt wird.

Die Namen der Kandidaten werden von den Nobel-Institutionen traditionell für 50 Jahre geheimgehalten. Manche werden jedoch schon vorab von denjenigen preisgegeben, die die Nominierung eingereicht haben – das dürfen unter anderen Politiker, Akademiker und frühere Friedensnobelpreisträger. Im Frühjahr gaben zwei schwedische Abgeordnete bekannt, ihre junge Landsfrau Thunberg und die Klimabewegung Fridays for Future aufgestellt zu haben. Abgeordnete der Linksfraktion im Bundestag schlugen Wikileaks-Gründer Julian Assange sowie die Whistleblower Edward Snowden und Chelsea Manning vor. Eine norwegische Parlamentsfraktion nominierte die Bevölkerung Hongkongs für ihren Kampf für Freiheit und Demokratie.

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Ein norwegischer Abgeordneter machte zudem bekannt, den amerikanischen Präsidenten Donald Trump für dessen Engagement für das Abkommen zwischen den Vereinten Arabischen Emiraten und Israel nominiert zu haben, allerdings für den Preis 2021. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass Trump auch für die diesjährige Auszeichnung vorgeschlagen worden ist. Experten räumen ihm keine Chancen ein.





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