Für Top-Regisseur Christopher Nolan ist ein Actionstar der beste Schauspieler des Jahres

Für Top-Regisseur Christopher Nolan ist ein Actionstar der beste Schauspieler des Jahres

In einem Podcast-Gespräch enthüllte Christopher Nolan, dass Dwayne Johnson ihn am meisten beeindruckt hat. Seine Darbietung sei „herzzerreißend“ und werde erst in Jahren verstanden.

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Sicher, Darbietungen sind genauso wie Filme im Allgemeinen eine äußerst subjektive Wahrnehmung. Was mir gefällt, muss anderen nicht gefallen – und umgekehrt. Doch wenn jemand wie Meister-Regisseur Christopher Nolan („Oppenheimer“) ein Lob ausspricht, dann hat das ungemeines Gewicht sowohl bei den Fans als auch in Hollywood.

Für viele steht fest, dass Leonardo DiCaprio für seine Rolle als ehemaliger Widerstandskämpfer Pat Calhoun/Bob Ferguson in Paul Thomas Andersons „One Battle After Another“ eine weitere Oscar-Nominierung als bester Hauptdarsteller erhalten wird. Während das beinahe so gut wie sicher zu sein scheint, feiert Nolan dagegen eine andere, sträflich vom Kinopublikum übersehene Darbietung: die von Dwayne Johnson im Biopic „The Smashing Machine“.

Im Podcast „The Director’s Cut“ unterhielt sich Nolan mit „The Smashing Machine“-Regisseur Benny Safdie. Johnsons Verkörperung des professionellen MMA-Kämpfers Mark Kerr sei „herzzerreißend“ gewesen:

„Für mich war es eine unglaubliche Darbietung. Ich denke nicht, dass man dieses Jahr oder in den meisten anderen Jahren eine bessere Leistung sehen wird. Ich denke, man wird keine bessere Leistung in diesem Leben sehen. […] Es ist eine wirklich bemerkenswerte und radikale Arbeit, die erst über die Jahre hinweg mehr und mehr Anerkennung finden wird.“

Er sei sogar stolz darauf, Safdie zu kennen, der in seinem WWII-Biopic „Oppenheimer“ den ungarisch-amerikanischen Physiker Edward Teller verkörperte. Safdie hat aus Johnson etwas herausgekitzelt, das nicht einmal der Actionstar selbst für möglich gehalten hat; und er hat vor, diesen neuen Weg fortzusetzen:

„The Smashing Machine“ fand kein Publikum

All das Lob im Vorfeld, vor allem bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig, wandelte sich nicht in ein echtes Publikumsinteresse an „The Smashing Machine“ um. An den weltweiten Kinokassen spielte das Sportdrama gerade einmal 17 Millionen US-Dollar ein – ein Kassenflop durch und durch.

Vielleicht meinte Nolan genau das: Sobald „The Smashing Machine“ im Streamingprogramm verfügbar ist, dürften ihn mehr Leute ansehen – und eventuell werden sie sich dann darüber ärgern, dass sie diese Ausnahmedarbietung nicht im Kino angesehen und stattdessen irgendeiner belanglosen Big-Budget-Produktion den Vorzug gegeben haben, die längst wieder vergessen ist.

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