Lebt da was im Sternbild Löwe? In der Atmosphäre des 125 Lichtjahre entfernten Planeten K2-18b wurde wohl Dimethylsufid (DMS) gemessen. Auf der Erde stammen solche Moleküle vorwiegend von Mikroorganismen.
© Illustration: A. Smith, N. Madhusudhan / Cambridge University

Licht und Schatten: Nikku Madhusudhan vom Institut für Astronomie der Cambridge University geriet in die Schlagzeilen, weil er meint, Anzeichen für außerirdisches Leben entdeckt zu haben. Grundlage dafür waren Messungen vom verschluckten Licht eines Sterns, den ein Planet vor ihm bei seinem Transit beschattet hat.
© Atlantic Studios

Ein neuer Typ der extrasolaren Trabanten: Hycean-Welten, sind massereicher als die Erde, besitzen eine Atmosphäre überwiegend aus Wasserstoff und werden vermutlich komplett von einem Ozean bedeckt. In unserem Sonnensystem gibt es kein solches Exemplar.
© Illustration: Amanda Smith / Cambridge University

Ferne Welten: Über Exoplaneten mit Leben und Intelligenz haben bereits antike Philosophen spekuliert. Nun können hochempfindliche Teleskope die Atmosphären solcher Trabanten um andere Sterne analysieren und vielleicht sogar Bio- oder Technosignaturen messen. Bei der 2015 entdeckten mutmaßlichen Wasserwelt K2-18b, die einen Roten Zwergstern umkreist, wurde erstmals Methan nachgewiesen. Ein weiterer Planet dort, K2-18c, wurde 2017 aufgespürt – eine neptunähnliche Welt mit mindestens 7,5 Erdmassen und einer Umlaufperiode von neun Tagen. Er ist in dieser Illustration als Sichel eingezeichnet.
© Illustration: NASA / GSFC, Adriana M. Gutierrez /CI Lab

Ein hochempfindlicher Himmelsspäher: Das am 25. Dezember 2021 gestartete Webb-Weltraumteleskop erkundet 1,5 Millionen Kilometer von der Erde entfernt das All im Infrarotbereich – vom Sonnensystem bis zu den fernsten Galaxien. Es revolutioniert zurzeit das Studium von Planeten bei anderen Sternen.
© Illustration: NASA, ESA, CSA, Joseph Olmsted / STScI
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