Heute im TV: Filmgeschichte wurde durch diese Abenteuer-Epe geschrieben

Heute im TV: Filmgeschichte wurde durch diese Abenteuer-Epe geschrieben

Einer der spannendsten Blockbuster der 50er-Jahre läuft heute im TV. Deshalb ist er ein Highlight.

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Wer an große Abenteuerfilme der 50er denkt, landet meist bei „Ben Hur“ oder „Die Brücke am Kwai“. Dabei lieferten auch die klassischen Seefahrer-Epen damals echtes Blockbuster-Kino, und kaum ein Film steht so exemplarisch dafür wie „Des Königs Admiral“ aus dem Jahr 1951. Genau dieses monumentale Abenteuer läuft heute, am Sonntag, am 14. Juni 2026, um 15:00 Uhr auf ARTE.

Mit Gregory Peck in der Hauptrolle erzählt der Film die Geschichte des britischen Offiziers Horatio Hornblower während der Napoleonischen Kriege. Zwischen gefährlichen Seeschlachten, politischen Intrigen und romantischen Verwicklungen entwickelt sich ein klassisches Abenteuer-Epos. Heute wirkt es fast wie ein vergessenes Gegenstück zu „Master and Commander“ und Fans von bildgewaltigen Filmen kommen voll auf ihre Kosten.

„Des Königs Admiral“ basiert auf Romanen des Briten Cecil Scott Forester. Wie erfolgreich Buchverfilmungen auch heute noch sind, zeigt unser Video zu den anstehenden Blockbustern 2026.

„Des Königs Admiral“: Aufwendige Effekte und Detailtreue

Der 1951 erschienene Film „Des Königs Admiral“ galt damals als enorme Prestigeproduktion. Für die Dreharbeiten wurden eigens riesige Segelschiffe gebaut und aufwendige Seeschlachten inszeniert. Selbst Autor C. S. Forester, auf dessen Romanen der Film basiert, war beratend beteiligt. Der Film fasste gleich drei seiner zwölf Horatio Hornblower-Bücher zusammen: „Der Kapitän“, „An Spaniens Küste“ und „Flying Colors“.

Genau diese Detailverliebtheit der Produktion sorgt bis heute dafür, dass „Des Königs Admiral“ deutlich authentischer wirkt als viele moderne Historienabenteuer. Besonders spannend ist heute dabei auch der Blick auf die handgemachten Effekte. Jahrzehnte vor CGI entstanden die Seeschlachten mit echten Kulissen und riesigem Produktionsaufwand. Genau deshalb besitzen viele Szenen noch immer eine Wucht, die modernen Digitalproduktionen voller VFX manchmal fehlt.

Deshalb ist „Des Königs Admiral“ so sehenswert

Auch filmhistorisch ist „Des Königs Admiral“ interessant. Ursprünglich war nämlich Errol Flynn für die Hauptrolle vorgesehen, ehe Gregory Peck den Part übernahm. Eine Entscheidung, die den Film letztlich positiv und nachhaltig beeinflusste. Heute ist Peck vor allem für seine Oscar-prämierte Darstellung in „Wer die Nachtigall stört“ bekannt, doch „Des Königs Admiral“ zählt zu einem der wichtigsten Punkte in seiner Filmografie.

Neben Pecks Darstellung sind vor allem die spektakulären Schiffskämpfe und bildgewaltigen Szenen auf See sehenswert. Der enorme Inszenierungsaufwand macht den Film heute noch zu einem typischen Vertreter des klassischen Hollywood-Kinos: Er ist groß, pathetisch und manchmal ein wenig zu sehr verliebt in seine eigene Monumentalität. Doch gerade das macht ihn auch spannend. Wer klassische Abenteuerfilme mag, so wie Hollywood sie lange vor Superhelden-Universen als großes Eventkino inszenierte, der sollte sich „Des Königs Admiral“ nicht entgehen lassen.

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