Hitzewellen setzen Tropenvögeln besonders zu

Hitzewellen setzen Tropenvögeln besonders zu

Durch den Klimawandel werden Extremwetterereignisse wie Hitzewellen häufiger. Diese Hitzeperioden setzen insbesondere Vögeln in den Tropen zu, die ohnehin schon mit hohen Temperaturen kämpfen, wie eine neue Studie zeigt. Demnach sind die tropischen Vogelpopulationen seit 1950 um 25 bis 38 Prozent geschrumpft. Somit bedroht der Klimawandel die Tropenvögel stärker als bislang gedacht und sogar stärker als direkte menschliche Aktivitäten wie Abholzung.

Fast die Hälfte aller Vogelarten lebt in tropischen Regionen – sie sind ein Hotspot der geflügelten Artenvielfalt. Doch für viele tropische Vögel liegen die dortigen Temperaturen bereits nahe ihrer thermischen Toleranzgrenze. Bekannt ist, dass die Erderwärmung und die damit steigenden Durchschnittstemperaturen daher auch diesen Tropenvögeln zusetzen. „Hohe Temperaturen können zu erhöhter Sterblichkeit, verringerter Fruchtbarkeit, verändertem Brutverhalten und verringerter Überlebensrate der Nachkommen führen“, erklärt ein Team um Maximilian Kotz vom Barcelona Supercomputing Centre. Denn Vögel reagieren besonders empfindlich auf Dehydrierung und Hitzestress.

Wie kommen Vögel mit Wetterextremen klar?

Unklar

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