Einer von tausend hat einen IQ über 145. Die Psychologin Frauke Niehues ist selbst höchstbegabt und erklärt, wie die Superintelligenten denken, weshalb nicht wenige beruflich scheitern und warum sie den Neid der Normalbegabten verstehen kann.

Das fällt vielen Hoch- und Höchstbegabten nicht leicht, mir auch nicht. Deshalb ist es mir sehr wichtig festzuhalten, dass der IQ nichts über den Wert eines Menschen aussagt. Hoch- und Höchstbegabung sind in meinen Augen eine Form der Neurodiversität: Reize werden schneller, vernetzter und häufig auch intensiver verarbeitet. Dies führt zu Unterschieden in der Wahrnehmung und Strukturierung der Welt und geht auch mit besonderen Bedürfnissen einher.

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