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Horror-Fans kommen auch in der zweiten Jahreshälfte voll auf ihre Kosten. Dabei hätte es die Fortsetzung einer fast schon legendären Filmreihe beinahe nicht auf die große Leinwand geschafft.
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Nachdem in diesem Jahr bereits Horror-Hits wie „Backrooms“ und „Obsession“ Millionen von Kinobesucher*innen quer über den Globus begeisterten, bekommt das Genre weiteren Zuwachs. Am 20. August 2026 erschien mit „Insidious: Out of the Further“ hierzulande die neueste Fortsetzung der beliebten Filmreihe in den Kinos. Für den inzwischen sechsten Teil liefern James Wan und Leigh Whannel – die ebenfalls für das „Saw“-Franchise verantwortlich sind – eine gewohnt unheimliche Storyline mit unzähligen Jumpscares.
Obwohl die „Insidious“-Reihe seit ihrem Start im Jahr 2010 riesige Erfolge feierte und in der Film-Bubble längst als legendäres Horror-Meisterwerk gilt, hätte sie beinahe ein frühzeitiges Ende gefunden.
„Insidious 6“ verspricht jede Menge Grusel-Action auf der großen Leinwand. Wir haben den Cast gefragt, welche Charaktere aus anderen berühmten Horrorfilmen für sie das perfekte Duo bilden:
„Insidious: Out of the Further“ wäre beinahe gescheitert
Die neueste Fortsetzung handelt von Gemma (Amelia Eve), die mit ihrer Tochter zurück in ihr Elternhaus zieht. Dort entdeckt sie, dass sie eine beeindruckende und zugleich erschreckende Gabe besitzt. Sie kann astral reisen und dabei Objekte – darunter auch Dämonen – durch verschiedene Dimensionen transportieren. Als bösartige Kräfte erkennen, dass Gemma ihnen die Tür zur realen Welt dauerhaft öffnen kann und diese heimsuchen, kehrt Hellseherin Elise Rainer (Lin Shaye) zurück. Nur sie ist imstande die eskalierende übernatürliche Invasion zu stoppen.
Offenbar wurde Lin Shaye jedoch nicht nur vor, sondern auch abseits der Kamera zur Heldin. Denn wie die Schauspielerin nun im Interview mit Variety verrät, hätte es ohne sie wahrscheinlich gar keinen sechsten Teil von „Insidious“ gegeben. Es heißt, dass der Film nach einer Änderung hinter den Kulissen aus dem Veröffentlichungsprogramm von Sony gestrichen wurde. Shaye jedoch wollte das Projekt unbedingt ins Kino bringen.
„Scheiß drauf“, dachte sich dich 82-Jährige laut eigener Aussage, nachdem sie von den News erfahren hatte und schrieb kurzerhand einen Brief an Tom Rothman, den CEO der Sony Pictures Motion Group. Diesen hatte sie bereits während der Dreharbeiten zum 1998 erschienen Film „Verrückt nach Mary“ kennengelernt. In ihrem Brief soll sie Rothman eindringlich darum gebeten haben, „Insidious: Out of the Further“ zu veröffentlichen. Und das mit Erfolg: der Sony-Chef gab letztlich doch grünes Licht.
Lin Shaye rettete „Insidious 6“
Rückblickend zeigt sich die Schauspielerin sichtlich überrascht über das, was sie mit nur einem einzigen Brief bewerkstelligen konnte. „Ich bekomme Gänsehaut, weil ich mich selbst nicht als einflussreiche Persönlichkeit sehe“, betont sie gegenüber dem Branchenmagazin. Wobei ihr hinsichtlich dessen wohl viele Fans aus der Horror-Gemeinde widersprechen dürften. Schließlich gehört Lin Shaye bereits seit dem ersten Film, der 2010 erschien, zum festen Cast von „Insidious“.
Trotzdem zeigt sie sich auch in Hinblick auf die Veröffentlichung des sechsten Teils besonders bodenständig. „Ich habe diesen Film ja nicht im Alleingang realisiert, aber ich habe meine Stimme erhoben. Und ich finde, man darf niemals aufhören, seine Stimme zu erheben.“
Für Shaye markierte ihr erster Auftritt in der beliebten Horror-Reihe damals einen sowohl beruflichen als auch persönlichen Wendepunkt. Nach über fünf Jahren in der Filmbranche soll das Franchise neuen Wind in ihre Karriere gebracht haben. „Ich bin so glücklich wie nie zuvor“, erklärt die Schauspielerin dazu.
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