Interne KI-Nutzung: Microsoft verbietet Tokenmaxxing und fordert äußerste Disziplin

Interne KI-Nutzung: Microsoft verbietet Tokenmaxxing und fordert äußerste Disziplin

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Interne KI-Nutzung: Microsoft verbietet Tokenmaxxing und fordert äußerste Disziplin

Der schnöde Mammon schlägt bei der internen KI-Nutzung nun auch in Redmond stärker durch und veranlasst Microsoft nun zu drastischen Maßnahmen. Wie die Kollegen von WinFuture unter Berufung auf 404 Media berichten, hat Jay Parikh als Chef der CoreAI-Division seine Mitarbeiter zu äußerster Disziplin im Umgang mit Künstlicher Intelligenz aufgerufen. Tokenmaxxing sei künftig unerwünscht und werde daher verboten, die internen Richtlinien bei Microsoft entsprechend angepasst.

In der zitierten E-Mail macht Parikh zudem deutlich, dass Microsoft die Nutzung jeglicher KI nun auf maximale Effizienz trimmen will und führt deshalb auch Budgetziele für die Token-Nutzung ein. Künstliche Intelligenz sei künftig als kritische Ressource zu betrachten, die nicht unbegrenzt verfügbar ist. Als eine direkte Folge stellt man aktuell auf GPT-5.6 als Standardmodell um, weil man hier noch den größten Mehrwert pro Token rausziehen kann.

Microsoft muss also wesentlich stärker sparen, als man das bisher hat verlauten lassen. Allerdings ist es kein Geheimnis, dass den Redmondern die Kosten hier schon länger über den Kopf wachsen. Zuletzt experimentierte man mit verschiedenen Open Weight-Modellen wie den chinesischen DeepSeek und Kimi K3, aber vor allem sollen die hauseigenen MAI-Modelle möglichst schnell übernehmen.

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Über den Autor

Kevin Kozuszek

Kevin Kozuszek

Seit 1999 bin ich Microsoft eng verbunden und habe in diesem Ökosystem meine digitale Heimat gefunden. Bei Dr. Windows halte ich euch seit November 2016 über alle Neuigkeiten auf dem Laufenden, die Microsoft bei seinen Open Source-Projekten und Microsoft Edge zu berichten hat. Beiträge über Mozilla, Europas Digitalwirtschaft und inklusive Informatik runden meinen Bereich ab.

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