James Cameron hat einen Notfallplan für seine Sci-Fi-Saga „Avatar“

James Cameron hat einen Notfallplan für seine Sci-Fi-Saga „Avatar“

In einem Interview sprach James Cameron über seine „Avatar“-Saga und versprach, eine Pressekonferenz zu halten, sollte die Sci-Fi-Reihe nicht weitergehen.

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Bereits vor dem Kinostart von „Avatar: Fire and Ash“ hatte Filmemacher James Cameron leichte Zweifel an der weiteren Zukunft seines Sci-Fi-Erfolgs angedeutet: Gegenüber Variety betonte er, dass es ganz besonders auf die Profitabilität der Filmreihe ankommen werde. Geld verdienen werde Disney in jedem Fall, so der 71-Jährige; „aber die Frage lautet, wie hoch die Gewinnspanne – wenn überhaupt – ausfallen wird“.

Aufgrund der immens gestiegenen Produktionskosten gebe es selbst für einen Meilenstein wie die „Avatar“-Filmreihe keine absolute Garantie mehr auf Fortsetzungen. So manche Filmschaffende vor allem aus dem Independent-Bereich dürften bei diesen Aussagen losprusten, denn wenn es eine Filmgattung gibt, die noch immer Erfolge an den weltweiten Kinokassen feiern kann, dann große Sci-Fi-Eventfilme mit universaler Botschaft.

Sicher, Cameron dürfte damit nur versucht haben, die hohe Erwartungshaltung an „Avatar: Fire and Ash“ etwas abzumildern und den Kassendruck etwas zu senken. Doch der Filmemacher scheint es ernst zu meinen mit der Sorge um die weiteren Filme „Avatar 4“ und „Avatar 5“, die am 19. Dezember 2029 und am 17. Dezember 2031 in den deutschen Kinos starten sollen. Im Gespräch mit Entertainment Weekly gab er nun ein Versprechen ab, was im schlimmsten Falle passieren werde:

„Ich weiß nicht, ob die Saga über diesen Punkt hinausgehen wird. Ich hoffe es. Aber wissen Sie, wir müssen dieses Geschäftsmodell jedes Mal erneut beweisen, wenn wir da rausgehen. Die Sache ist die: Sollten wir aus welchem Grund auch immer nicht dazu kommen, Teil 4 und Teil 5 zu drehen, werde ich eine Pressekonferenz abhalten und erklären, wie es hätte weitergehen sollen. Wie wäre das?“

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„Avatar: Fire and Ash“ ist auf einem guten Weg, den Vorgängern finanziell das Wasser zu reichen

Deutet Cameron mit dieser Aussage etwa an, dass er in jedem Fall gewillt ist, seine Sci-Fi-Sage zum Abschluss zu bringen? Notfalls eventuell auch über einen Comic, einen Roman oder über eine Animationsserie? Gedreht wurden zwar bereits Szenen für „Avatar 4“, das bedeutet heutzutage allerdings nicht mehr allzu viel, schließlich wurde mit „Batgirl“ sogar ein komplett fertiggestellter Film eingestampft, um Steuern abzuschreiben.

Diese Sorge dürfte bei der „Avatar“-Filmreihe allerdings unbegründet sein, denn „Avatar: Fire and Ash“ ist auf dem besten Wege, ebenfalls zum Milliardenerfolg zu werden: Derzeit steht das weltweite Einspiel bei über 934 Millionen US-Dollar, in den USA sind die Einnahmen in der Folgewoche zum Kinostart lediglich um knapp 28 Prozent gefallen – eine Traumentwicklung. Zudem steht Disney abermals an der Spitze aller Hollywood-Studios mit über sechs Milliarden US-Dollar an Umsatz in 2025.

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