Jetzt wird der Rotstift angesetzt: Sci-Fi-Sequels „Avatar 4“ & „Avatar 5“ erhalten massive Veränderungen

Jetzt wird der Rotstift angesetzt: Sci-Fi-Sequels „Avatar 4“ & „Avatar 5“ erhalten massive Veränderungen

Im Interview sprach Hollywood-Gigant James Cameron über die weitere Zukunft seiner „Avatar“-Filmreihe. Es werde massive Änderungen geben.

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Würde Disney eine seiner größten Sci-Fi-Filmreihen aufgrund sinkender Umsätze und steigender Produktionskosten vorzeitig einstellen und damit unfertig zurücklassen? Vielleicht, denn am Ende des Tages ist es ein börsennotierter Konzern, der gewinnorientiert arbeitet. Aber würde dessen neuer CEO Josh D’Amaro riskieren, es sich dabei mit einem der größten und einflussreichsten Filmschaffenden Hollywoods zu verscherzen? Wohl kaum.

Die Marschrichtung ist also klar und wurde so auch von Disney kommuniziert: „Avatar 4“ und „Avatar 5“ müssen spürbar günstiger in der Produktion werden. Je nachdem, welche Werte man hinzuzieht, haben die bislang drei „Avatar“-Filme zwischen 980 Millionen US-Dollar und 1,17 Milliarden US-Dollar gekostet. Während die Kosten über die Jahre gestiegen sind, sank der weltweite Umsatz von Film zu Film.

Mit 1,5 Milliarden US-Dollar Umsatz deutet „Avatar 3: Fire and Ash“ gar auf eine potenziell gefährliche Entwicklung hin – wenn sich der Kostenfaktor nicht ändert. Vorbestellen könnt ihr das Sci-Fi-Spektakel im limitierten Steelbook (3D- & 2D-Blu-ray plus Bonus-Blu-ray) zum Top-Preis über Amazon.

Bei seinem Besuch im „The Empire Film Podcast“ kündigte James Cameron nun an, dass es zwei massive Änderungen für die Zukunft der Sci-Fi-Reihe geben werde. „Avatar 4“ und „Avatar 5“ sollen deutlich preisbewusster und schneller produziert werden:

„Wir werden uns einige neue Technologien ansehen, um sie effizienter zu produzieren. Denn sie sind verdammt teuer und nehmen viel Zeit in Anspruch. Ich will sie in der Hälfte der Zeit und zu zwei Dritteln der Kosten realisieren. Das ist mein Maßstab. Deshalb werden wir in etwa ein Jahr benötigen, um herauszufinden, wie wir das anstellen werden.“

Schon Ende vergangenen Jahres ließ der visionäre Filmemacher durchscheinen, dass sich sein gigantisches Sci-Fi-Franchise nicht auf die bisherige Weise aufrechterhalten lassen könne:

James Cameron könnte verstärkt auf künstliche Intelligenz setzen

Aktuell haben „Avatar 4“ und „Avatar 5“ Starttermine am 19. Dezember 2029 und am 17. Dezember 2031. Die Hoffnung nicht weniger Fans dürfte sein, dass diese nach vorne verlegt werden – sollte es James Cameron tatsächlich gelingen, die Produktion der beiden Sci-Fi-Sequels deutlich effizienter zu gestalten.

Es dürfte dann allerdings auch so gut wie unumgänglich sein, auf künstliche Intelligenz zu setzen. Mit die teuersten Posten sind schließlich Computereffekte und die aufwändige Nachbearbeitung. Bei der „Avatar“-Reihe dürfte es sogar mit am wenigsten auffallen, denn die Na’vi sind schließlich allesamt computergeneriert, wenn auch echte Stars per Performance Capture Gestik und Mimik bestimmen.

Sollte Disney jedoch wider Erwarten den Stecker ziehen, wäre Cameron willens, die Handlungsdetails der ausstehenden Sci-Fi-Filme über eine Pressekonferenz zu offenbaren. Ich persönlich würde mir da in diesem Fall dann aber doch lieber Comicbücher als Abschluss wünschen.

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