Kamala Harris hat etwas, was Joe Biden so nicht hatte: Memes. Und damit einen neuen Zugang zu Wählern. Das wird spannend, denn die Kampagne hat gerade erst angefangen.
Dies ist ein experimentelles Tool. Die Resultate können unvollständig, veraltet oder sogar falsch sein.
In den letzten zwei Tagen hat Kamala Harris im Internet für Aufsehen gesorgt, als sie als Ikone des „brat summer“ bezeichnet wurde. Der virale Tweet „kamala IS brat“ führte zu Diskussionen über den Begriff „brat“ und die Bedeutung dahinter. Harris‘ Wahlkampfteam reagierte schnell und integrierte den Trend in ihre Social-Media-Strategie. Die Meme-Kultur spielt eine immer wichtigere Rolle in der Politik, wie bereits im US-Wahlkampf 2016 zu sehen war. Harris‘ Beliebtheit in Memes deutet auf einen ehrlichen Enthusiasmus hin, den Biden nie erhielt. Die Memes ermöglichen es Harris, sich nahbarer zu präsentieren und könnten ihren öffentlichen Eindruck verbessern.
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© [M] ZEIT ONLINE; Foto: Kenny Holston/NYT/Redux/laif
Was in den vergangenen zwei Tagen zwischen Kamala Harris und dem Internet vorgefallen ist, wurde ausgerechnet am besten im Fernsehen erklärt. Da – bei CNN – saßen am Montag die renommierten Journalisten Jake Tapper und Jamie Gangel und erörterten, was genau der virale Tweet „kamala IS brat“denn bedeute. Gangel sagte: „It is a cool thing.“ Tapper fragte: „So is the idea, that we are all kinda brat, that Vice President Harris is brat?“ Sind wir alle brat? Ist Vizepräsidentin Harris brat? Und was bedeutet überhaupt brat? Erklärung folgt.
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