Frühmorgens am Vulkan: Im Frühjahr bildet sich an jedem Morgen eine auffällig langgestreckte Eiswolke am Westhang des Vulkans Arsia Mons. Die bis zu 1.800 Kilometer weite Struktur entsteht durch aufsteigende Luft, die sich an der Topografie staut und dabei abkühlt.
© ESA / DLR / FU Berlin

Daniela Tirsch: Marswolken im Kopf, aber als Wissenschaftlerin geerdet.
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Im Zwielicht: Diese filigranen Eiswolken erscheinen in der Dämmerung an der Tag-Nacht-Grenze des Planeten. Die Twilight Clouds reflektieren das streifende Sonnenlicht besonders intensiv und schimmern wie glimmende Schleier aus gefrorenem Wasser.
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Haufenweise Eiskristalle: Manche Wolken türmen sich wie Wattebäusche in den Marshimmel. Sie sind ein Zeichen für lokale Konvektion. Wie ihre irdischen Vettern können diese Cumulus-Wolken so dichte Schichten bilden, dass sie den Blick auf Oberfläche vollständig verdecken.
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Lang und staubig: Elongated Dust Clouds erscheinen saisonal als Staubwolkenbänder in einem bestimmten Gürtel der südlichen Hemisphäre. Ihre Entdeckung war nur durch die systematische Erfassung in der Wolkendatenbank möglich.
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Harmlos oder doch gefährlich? Wie aus dem Nichts schießt eine riesige Plume in die Höhe – ein geheimnisvolles Wetterphänomen, das bislang kaum untersucht ist. Deshalb kann man auch nicht sagen, ob es für künftige Rover und Lander vielleicht zur Gefahr werden könnte.
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Selten allein: Diese gestreiften Wolkentypen kennt man auch von der Erde: Sogenannte Gravity Clouds sind ein atmosphärisches Echo oszillierender Luftmassen und sehr häufig auch auf dem Mars zu beobachten. Wird diese wellenförmige Luftbewegung durch ein topographisches Hindernis ausgelöst, beispielsweise einen Bergrücken oder Kraterrand, spricht man von Lee Waves. Sie sind daran zu erkennen, dass sie die Form des Hindernisses nachahmen. Gravity Clouds und Lee Waves treten oftmals gemeinsam auf und können ganze Landstriche mit einem hübschen Streifenmuster überdecken.
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Straßen am Himmel: Vor allem nahe des Marsnordpols entstehen im Nordfrühling und -sommer typische Cloud Streets. Sie bestehen aus zahlreichen Wolkenhäufchen, die oft wie auf einer Kette aufgereiht sind aber auch wie in einem Gitter angeordnet sein können.
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