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#Modewort „Putinversteher“

„Modewort „Putinversteher““



Der Schauspieler Actor Mickey Rourke trägt im August 2014 in einem russischen Souvenir-Shop ein Putin-Fan-T-Shirt. Im selben Monat überfällt Russland die Krim.

Bild: REUTERS

Der deutsche Begriff „Putinversteher“ ist in die englische Sprache eingegangen. Er hat sogar schon seinen eigenen Wikipedia-Eintrag. Aber auch die Russen haben den Begriff entlehnt. Und dabei verdreht.

Engländer und Amerikaner haben viele Wörter aus dem Deutschen übernommen – „zeitgeist“ gehört sicherlich zu den bekanntesten, aber auch „leitmotiv“ oder „angst“. Mehr als 3500 Lehnwörter verzeichnet das Oxford English Dictionary, mitunter sind auch deren Urheber bekannt. So war es Goethe, dessen „Zauberlehrling“ den „spuk“ oder „spook“ ins Englische migrieren ließ, obwohl das Wort in der Originalballade gar nicht vorkommt. „Unberufen“, eines der Lieblingswörter von Queen Victoria, um schlechte Vorahnungen zu bannen, machte die britische Königin so populär, dass Henry James und Mark Twain darauf zurückgriffen.

Sandra Kegel

Verantwortliche Redakteurin für das Feuilleton.

Von den Amischen stammen lustige Adaptionen wie „rumspringa“, und eine der schönsten – „mensch“ – wurde den Amerikanern aus dem Jiddischen geschenkt, wobei diese beim Sprachschmuggel dem Wort gleich eine neue Dimension verliehen. Denn der „mensch“ ist da nicht mehr einfach nur Mensch, sondern eine ehrenwerte, ja moralisch ganz und gar einwandfreie Person.

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