#Neunjährige Vampirin aus Höchstädt gewinnt beim Halloween-Voting




Fast die Hälfte aller Teilnehmer stimmen für das Foto von Vampirin Tine Baumgärtner. Als die Familie aus Höchstädt davon erfährt, ist die Freude groß.

Das kalkweiße Gesicht, die blutigen Lippen, dazu der hochgeschlagene Kragen und ein schwarzer Umhang, der so aussieht, als hätte ihn gerade eben noch Graf Dracula höchstpersönlich getragen: Die junge Höchstädterin Tine Baumgärtner war in diesem Jahr zu Halloween als Vampirin unterwegs. Auf dem Foto, das uns die Familie vergangene Woche zugeschickt hat, ist nicht zu übersehen, wie viel Freude ihr die Verkleidung offenbar machte. Selbstbewusst posiert sie im Hausflur und fletscht die Zähne. Ganz nach dem Motto: „Vorsicht, bissig!“.

Fast jeder Zweite hat für die neunjährige Tine aus Höchstädt gestimmt

Beim großen Halloween-Voting unserer Redaktion war Tine gemeinsam mit dreizehn anderen kreativen Kostüm-, Kürbis und Deko-Ideen aus dem Landkreis Dillingen angetreten. Unsere Leserinnen und Leser konnten sich bis Mittwochmittag entscheiden: Wer soll der Grusel-Champion 2023 werden? Die Konkurrenz war hart: Familie Schaller-Schön etwa hatte sich mit ihrem Halloween-Vorgarten-Projekt mächtig ins Zeug gelegt. Auf dem Foto, das uns die Zusamaltheimer zuschickten, ist eine große Totenkopf-Figur aus Holz, Beton und Bettlaken zu sehen. Sie zählt sicherlich zu den aufwendigsten Halloween-Projekten, die im Landkreis heuer umgesetzt wurden.

Doch unsere Leserinnen und Leser haben sich mit großem Abstand für die Vampirin Tine Baumgärtner entschieden. Fast jeder und jede Zweite stimmte für die neunjährige Schülerin aus Höchstädt ab. Als am Mittwochvormittag klar ist, dass Tine das Rennen machen wird, wird sie mit der tollen Nachricht gleich nach der Schule von ihrer Mutter Katharina überrascht. „Wir freuen uns richtig“, sagt die stolze Mama unserer Redaktion am Telefon. „Die anderen Fotos fanden wir aber auch klasse.“

Junge Siegerin bei Halloween-Voting „wollte was Gruseliges sein“

Die kleine Tine bedankt sich bei den vielen Menschen, die für sie abgestimmt haben. Dass sie heuer als Vampirin gegangen ist, sei eher eine Zufallsentscheidung gewesen. „Die letzten Jahre hab‘ ich immer Hexe gemacht, aber dieses Jahr wollte ich was Gruseliges sein“, erklärt die Neunjährige. Dann sei die Wahl eben auf „Vampirin“ gefallen.

In der Halloween-Nacht war Tine mit Freundinnen, Freunden und ihrer Mutter in Höchstädt unterwegs, um Süßigkeiten zu sammeln. Zwei volle Taschen habe sie ergattert, wie sie stolz erzählt. Außerdem habe sie zwei Kürbisse geschnitzt (früher war Tine sogar schon als Kürbis verkleidet).

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Das Halloween-Kostüm für nächstes Jahr steht schon fest

Bleibt die Frage, in welche Rolle das aufgeweckte Mädchen nächstes Jahr schlüpfen wird. Ob sie sich da schon Gedanken gemacht hat? Tine muss nicht lange nachdenken: „Geist“, das soll das Motto für 2024 sein. 

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