Nina Warken wird Bundesgesundheitsministerin – Gesundheits-Check

Nina Warken wird Bundesgesundheitsministerin – Gesundheits-Check

Im neuen Kabinett wird Nina Warken das Bundesgesundheitsministerium übernehmen, mit Tino Sorge und Georg Kippels als Parlamentarischen Staatssekretären.

Nina Warken war zwar als Parlamentarische Geschäftsführerin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Generalsekretärin der CDU Baden-Württemberg immer wieder mit gesundheitspolitischen Themen befasst, aber sie ist bisher nicht mit eigenen gesundheitspolitischen Vorschlägen in die Öffentlichkeit getreten.

Nicht vom Fach zu sein, muss kein Nachteil sein. An der Spitze des Ministeriums muss schließlich nicht der oberste Sachbearbeiter stehen, oder in dem Fall, die oberste Sachbearbeiterin. Die anstehenden Aufgaben, von der Krankenhausreform bis zur Stabilisierung der Sozialversicherungsbeiträge, mit politischem Gespür anzugehen, mit der Fachebene im Ministerium gut zusammenzuarbeiten, einen Blick für die Folgen der Politik für die Bevölkerung und das Gesundheitswesen zu haben und vielleicht der Gesundheitspolitik insgesamt mehr Gewicht zu verschaffen, sind originär politische Herausforderungen, keine fachlichen.

Insofern wird man abwarten müssen, wie sie sich im Haifischbecken Gesundheitspolitik schlägt und welche Akzente sie setzt, ebenso, wie sie das Gesundheitsministerium umbaut.

Was die neue Personalie speziell für Public Health bedeutet? Das steht bisher erst recht in der Sternen. Aber sicher laufen sich die gesundheitspolitischen Astrologen schon warm und lassen uns in Kürze an ihren Horoskopen teilhaben.

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