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#„Oppenheimer“-Regisseur Christopher Nolan wird deutlich: Hollywood hat keine Ahnung vom Kino


Regisseur Christopher Nolan hat als Kino-Purist in einem Interview die großen Hollywood-Studios kritisiert.

Für Regisseur Christopher Nolan steht das Kinoerlebnis bei jedem seiner Filme im Mittelpunkt. Dabei geht es nicht nur um spektakuläre Bilder, sondern auch darum, dass emotionale Details in den Gesichtern der Schauspieler*innen erst auf der großen Leinwand ihre vollen Wirkung entfalten, wie gerade bei „Oppenheimer“. Als einer der größten Verteidiger in Hollywood von analogem Film im Gegensatz zu allem Digitalen, ist Nolan Kino-Purist durch und durch und hat sich bereits einige Male gegen die Praktiken der großen Studios ausgesprochen, Filme gleichzeitig als Stream und im Kino zu veröffentlichen.

In einem Interview mit The Telegraph hat der Filmemacher die Studios ein weiteres Mal kritisiert. Laut ihm verstehen sie nicht, was Kino wirklich bedeutet, und reduzieren Film allein auf den Plot:

Studios betrachten ein Drehbuch als eine Reihe von Events und sagen: ‚Das ist die Essenz von dem, was Film ist,‘ egal, ob aus Budget-Gründen oder Gründen der Kontrolle. Das steht im kompletten Widerspruch zu dem, wie Kino sich entwickelt hat, angefangen bei den Lumière-Brüdern und ihrem Zug, der in den Bahnhof einfährt, als pure audiovisuelle Erfahrung. Aber das ist ein sehr beliebter Irrtum – ganz ehrlich, auch manchmal unter Kritiker*innen – dass, das Einzige, was zählt die Größe ist, mit der die Geschichte erzählt wird.“

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Jeder Film muss im Kino angeschaut werden

Christopher Nolan nennt den ersten „Star Wars“-Film als Beispiel für einen Film, der nicht nur eine tolle Geschichte erzählt, sondern auch eine unglaubliche audio-visuelle Erfahrung bietet:

„Die Leute behaupten, dass der Erfolg von ‚Star Wars‘ nichts mit den visuellen Effekten zu tun hat, sondern nur an der großartigen Geschichte liegt. Aber das ist eindeutig nicht der Fall. Der Film erzählt natürlich eine großartige Geschichte, aber er ist auch eine unglaubliche visuelle und aurale Erfahrung. Es hat sich eine absichtliche Verleugnung durchgesetzt, was Filme eigentlich sind. Die Leute sagen: ‚Warum sollte man sowas wie ‚Aftersun‘ – den hochgelobten Coming-of-Age-Film der jungen britischen Regisseurin Charlotte Wells von 2022 – auf der ‚großen Leinwand‘ sehen? Aber natürlich muss man das. Der Film ist natürlich auch auf dem Fernseher super, aber das ist nicht der Punkt.“

Der riesige Erfolg von „Oppenheimer“ und „Barbie“ beweist, dass die Leute trotz der zahlreichen Streamingangebote immer noch gerne ins Kino gehen. Christopher Nolans Kritik an der modernen Filmkultur wird aber noch weiter aus guten Gründen bestehen bleiben. Wenn ihr den von Nolan gelobten Film „Aftersun“ im Kino verpasst habt, könnt ihr ihn bei Amazon leihen oder bei MUBI streamen.

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