#Politiker ziehen Verbindung zum Kampf der Ukrainer

„Politiker ziehen Verbindung zum Kampf der Ukrainer“



Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD), Klara Geywitz (SPD), Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, und Klaus Hobrack, Mitglied der Vereinigung 17. Juni 1953 e.V am 17. Juni 2022 in Berlin.

Bild: dpa

Um den 17. Juni 1953 gingen rund eine Million Menschen in der DDR auf die Straße. Der Aufstand wurde von sowjetischen Truppen niedergeschlagen. Heute sehen Politiker eine Parallele zum Freiheitskampf der Ukraine.

Mit zahlreichen Veranstaltungen wurde am Freitag des Volksaufstands in der DDR am 17. Juni 1953 gedacht. Dabei wurden Parallelen zum Freiheitskampf der Ukraine gezogen. Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) sagte, der Jahrestag erinnere daran, dass Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit immer wieder erkämpft werden müssten. „Wie verletzlich diese Werte auch im 21. Jahrhundert noch sind, machen uns die Bilder russischer Panzer in der Ukraine schmerzlich bewusst.“

Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) sagte, es sei das erste Mal gewesen, „dass in den Staaten des Ostblocks eine Freiheitsbewegung die kommunistische Regierung herausgefordert hat“. Eine Antwort darauf sei der Mauerbau 1961 gewesen. Man denke vor dem Hintergrund der eigenen Geschichte auch an den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. „Auch dort geht es heute um die Werte des 17. Juni“, sagte Giffey.

Um den 17. Juni 1953 gingen rund eine Million Menschen in 700 Städten und Gemeinden der DDR für demokratische Freiheiten und gegen härtere Arbeitsbedingungen auf die Straße. Der Aufstand wurden von sowjetischen Truppen niedergeschlagen. Mehr als 50 Menschen wurden getötet, bis zu 15 .000 verhaftet.

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