Ramadan: Sidney Burnie feiert Fastenbrechen mit 3000 Menschen in Kassel

Ramadan: Sidney Burnie feiert Fastenbrechen mit 3000 Menschen in Kassel

Ein großes gemeinsames Fest für Muslime und Nichtmuslime haben Kasseler am Mittwochabend gefeiert: Bis zu 3000 Menschen versammelten sich auf dem Friedrichsplatz zum Fastenbrechen unter freiem Himmel. Aufgerufen hatten dazu der Kasseler Influencer Sidney Burnie, der am vorletzten Abend des Ramadans die Menschen zusammenbringen wollte und auf Instagram und Tiktok für seine Idee geworben hatte. „Ich bin nicht religiös“, sagt Burnie in einem Aufruf, „aber es wäre doch schön, wenn ganz Kassel an einem Abend zusammen isst und sich neue Leute kennenlernen.“ Tische durfte der Zweiundzwanzigjährige zwar nicht in der Einkaufsmeile Königsstraße aufstellen, aber die riesige Fläche vor dem Museum Fridericianum wurde dafür von den Behörden freigegeben.

Vor wenigen Wochen erst hatte Burnie in den sozialen Medien damit begonnen, die Veranstaltung zu organisieren, und um Spenden dafür gebeten. Auf einer „Go fund me“-Seite kamen in kurzer Zeit 18.000 Euro zusammen. Ein Lokal in Kassel, „Ahmad’s Grill Kebab“ lieferte das Essen, teils mit Fleisch, teils vegan, das an die Besucher gratis ausgegeben wurde.

Zahlreiche ehrenamtliche Helfer hatten den jungen Mann bei seiner Idee unterstützt, etwa beim Kochen und der Ausgabe der Mahlzeiten. Zeitweise war der Andrang an den Essensständen so groß, dass am Ende die Mahlzeiten auf der Fläche an die Gäste in Kassel verteilt werden mussten, sagt die Polizei. Die friedliche Veranstaltung begann um 18 Uhr und löste sich wenige Stunden später auf.

Mit diesem Video hatte Sidney Burnie zu seiner Aktion aufgerufen:

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