„Restaurants und Bars befürchten schweren Winter“
Verwaiste Außenbereiche unter teuren Heizpilzen können sich viele Gastronomen eigentlich nicht leisten.
Bild: Lucas Bäuml
Angesichts steigender Infektionszahlen sorgen sich die Gastronomen, wie sie ihr Geschäft über die kalten Tage bringen. Für Investitionen fehlt nach schwierigen Monaten eigentlich das Geld. Von der Politik fühlen sie sich zu wenig unterstützt.
Kerstin Rapp-Schwan ist auch Unternehmerin geworden, weil sie lieber selbst gestaltet. Doch nicht erst mit dem anstehenden Winter und angesichts steigender Infektionszahlen hat die Geschäftsführerin der Schwan-Restaurants in Düsseldorf das Gefühl, eigentlich permanent nur reagieren zu können. „Jede Investition ist im Moment eine, die man zehnmal überlegt“, sagt Schwan. Und dabei wüssten die Gastronomen noch überhaupt nicht, ob sie jetzt auch im Winter weiterhin größere Außenflächen auch für Gäste bereitstellen könnten.

Während es draußen stürmt und regnet, sitzt Schwan mit anderen Gastronomen in einem Restaurant im Düsseldorfer Medienhafen. Der Großhändler Metro hat sie und Vertreter der Politik eingeladen, um über die Überwinterung der Branche zu diskutieren. Für das Unternehmen ist das Kalkül klar: Die Kochprofis gehören zu den wichtigsten Kunden, ihr Überleben ist auch wichtig für die Zukunft des Geschäfts.
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