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#RTX 6000 für knapp 8.000 Euro: Neue Grafikkarte von Nvidia schießt gleich mehrfach den Vogel ab

„RTX 6000 für knapp 8.000 Euro: Neue Grafikkarte von Nvidia schießt gleich mehrfach den Vogel ab“

Ja, die neue Profikarte von Nvidia heißt wirklich einfach nur „RTX 6000“. Aber obwohl sie technisch neue Maßstäbe setzt, liegt sie gar nicht mal so weit vor der RTX 4090.








Keine Sorge, Nvidias Workstation-GPU RTX 6000 ist nicht für Spieler gedacht – wir haben es hier also nicht mit einem neuen und besonders erschreckenden Kapitel in der Geschichte der steigenden Preise für Gaming-Grafikkarten zu tun. Aber knapp 8.000 Euro laut einer ersten Händlerlistung sind auch für eine Profi-Grafikkarte eine echte Ansage, die von extremen technischen Daten flankiert wird.

Die RTX 6000 setzt auf die Ada-Lovelace-Architektur, was auch die offizielle Produktseite prominent betont. Die gleiche Architektur kommt bereits bei den neuen Gaming-GPUs der RTX-4000-Generation zum Einsatz, zu denen auch die viel diskutierte RTX 4080 gehört. Mehr dazu erfahrt ihr hier:

Dass die RTX 6000 auf die identische Architektur wie die RTX-4000-GPUs setzt, ermöglicht den direkten und technisch durchaus interessanten Vergleich mit Nvidias aktuellem Geforce-Topmodell RTX 4090. Er fällt aus unserer Sicht vor allem in drei Kategorien bemerkenswert aus:

  • Die RTX 6000 setzt fast auf den Vollausbau des AD102-Chips und kommt auf stolze 18.176 Recheneinheiten (RTX 4090: 16.384 Recheneinheiten).
  • Der Speicher ist mit satten 48 GByte sehr groß (RTX 4090: 24 GByte). Gleichzeitig geht er zwar mit 960 GByte/s etwas langsamer zu Werke (RTX 4090: 1.008 GByte/s), dafür hat er aber die im Profibereich wichtige Fehlerkorrektur ECC zu bieten.
  • Die TDP fällt mit 300 Watt vergleichsweise niedrig aus (RTX 4090: 450 Watt). Das lässt vermuten, dass die Taktraten wie im Profi-Segment nicht unüblich etwas niedriger als beim Gaming-Flaggschiff ausfallen.


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RTX 6000 vs. RTX 4090: Technische Daten in der Übersicht

RTX 6000 RTX 4090
Recheneinheiten 18.176 16.384
Tensor-Kerne 568 512
Raytracing-Kerne 142 128
Speicher 48 GByte GDDR6X mit EEC 24 GByte GDDR6X
Speicherbandbreite 960 GByte/s 1.008 GByte/s
TDP 300 Watt 450 Watt
Theoretische Rechenleistung (FP32) 91,1 Teraflops 82,6 Teraflops
ca. Preis ca. 7.900 Euro ca. 2.300 Euro

Der deutsche Händler Delta-Computer setzt für die RTX 6000 aktuell einen Preis von 7.895,71 Euro an, wie Heise.de berichtet. Zu Verwirrung kann aber die Namensgebung führen.

So liegt das Vorgänger-Modell mit Ampere-Architektur namens RTX A6000 bei einem Preis von etwa 5.000 Euro, während auch deren Vorgänger mit Turing-Architektur und dem Namen Quadro RTX 6000 noch für etwa 4.300 Euro im Handel zu finden ist.

Da es sich um Profi-Karten handelt, spielt all das für uns Spieler glücklicherweise keine große Rolle, interessant kann der Blick auf dieses Segment aber sowohl technisch als auch preislich dennoch sein. Wie sich solche Grafikkarten beim Gaming schlagen, erfahrt ihr übrigens in diesem Artikel:

Wie spielt sich Cyberpunk 2077 mit einer Grafikkarte für fast 6.000 Euro?

Wie denkt ihr über die Profi-Grafikkarten von Nvidia? Technisch interessante GPUs mit Chips im Vollausbau, für Spieler vollkommen irrelevant oder etwas dazwischen? Schreibt es gerne in die Kommentare!

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