Disney+ startet mit «The Shards» eine stylische Mystery-Serie über die Schattenseiten privilegierter Jugendlicher im Los Angeles der 1980er-Jahre. Die ersten internationalen Kritiken loben die Atmosphäre.
Vor der Kulisse des pulsierenden Los Angeles der 1980er-Jahre begleitet die Serie eine Gruppe privilegierter Highschool-Absolventinnen und -Absolventen einer Elite-Privatschule, die sich mit Identität, Sexualität, Eifersucht, Obsession und den dunklen Abgründen des amerikanischen Jugendlebens auseinandersetzen müssen.
TV Guide: Wenn es einen Punkt gibt, den «The Shards» sehr überzeugend verdeutlicht, dann ist es, dass die Handlung im Jahr 1981 spielt. Die Serie erinnert uns ständig daran, ohne auch nur den geringsten Versuch, subtil zu sein was durchaus Sinn ergibt. Schließlich handelt es sich um eine typische Ryan-Murphy-Fernsehserie, was bedeutet, dass der Sex leicht überflüssig ist, die Gewalt noch mehr, und Zurückhaltung gänzlich auf der Strecke geblieben ist.
«Sterling Point» (seit 5. August bei Prime Video)
Im Mittelpunkt der achtteiligen Serie steht die 17-jährige Annie Jacobson (Ella Rubin), die gemeinsam mit ihrem Zwillingsbruder (Keen Ruffalo) und ihrem Adoptivvater (Jay Duplass) in New York aufwächst. Als sie die abgelegene Insel ihres geheimnisvollen Großvaters in Kanada erbt, verändert sich ihr Leben grundlegend. Dort begegnet sie neuen Freundschaften, ersten Lieben und lange verborgenen Familiengeheimnissen.
Variety: Zwar ist Romantik ein zentrales Thema, doch «Sterling Point» zeigt auch, wie sich Verletzungen durch die Eltern bis weit ins Erwachsenenalter hinein auswirken, und erklärt, warum Geheimnisse niemals verborgen bleiben. Vor einer üppigen kanadischen Kulisse und mit dem perfekten Folk-Pop-Soundtrack besticht die Serie durch Charme und ein ausgeprägtes Bewusstsein, das das Publikum daran erinnert, dass Teenager trotz tobender Hormone und noch nicht voll entwickelter Frontallappen vollwertige Menschen sind, die versuchen, die vielen Höhen und Tiefen des Lebens so gut wie möglich zu meistern.
«Ted Lasso» (seit 5. August bei AppleTV)
In der vierten Staffel kehrt Ted nach Richmond zurück und nimmt sich seiner bislang größten Herausforderung an: Er wird Trainer eines Frauenfußballteams der zweiten Liga. Im Verlauf der Saison lernen Ted und sein Team, mutig neue Wege zu gehen und Chancen zu ergreifen, die sie sich vorher nie zugetraut hätten.
The Hollywood Reporter: Der Fokus der Serie liegt weiterhin hauptsächlich auf der Hauptbesetzung. Doch anstatt die im Serienuniversum vorhandene Lücke von drei Jahren zu nutzen, um ein neues Kapitel im Leben der Figuren aufzuschlagen, kehrt die Serie einfach zu einem vertrauten Status quo zurück. Assistenztrainer Beard (Brendan Hunt) bleibt in einer toxischen On-Off-Dynamik mit Jane (Phoebe Walsh) gefangen, obwohl er sie im letzten Finale geheiratet hat.
«The Devil’s Mouth» (seit 29. Juli bei Prime Video)
Fünf Freunde starten ein letztes Abenteuer entlang Thailands atemberaubender Küste, begierig auf einen letzten Nervenkitzel, bevor das Leben in der realen Welt beginnt. Sie melden sich für eine geführte Schwimm-Tour durch ein abgelegenes Höhlensystem an, das als The Devils Mouth bekannt ist ein Naturwunder, das ebenso atemberaubend wie gnadenlos ist. Tief im Inneren des Labyrinths aus engen Wasserwegen nimmt ihre Reise eine schreckliche Wendung, als sie entdecken, dass ein ungewöhnlicher Sturm in der Woche zuvor die Höhlen mit Meereslebewesen überflutet hat. Die Lebewesen sind im Süßwasser verendet, doch etwas hat überlebt.
Los Angeles Times: Dennoch bietet «The Devils Mouth» in einem übersättigten Genre eine clevere Wendung, eine eindrucksvolle Kulisse und durch Sara genug Charakterentwicklung, um im Bereich von Joseph Campbells Heldenreise Fuß zu fassen. Was für einen Hai-Film ziemlich gut ist. Noch wichtiger ist: Es macht riesigen Spaß, den Film anzuschauen.
«Monsters of God» (seit 7. August bei HBO Max)
Die fünfteilige Dokuserie begleitet Eric Goode auf eine Reise in die dunkle Welt des exotischen Tierschmuggels. Im Mittelpunkt stehen die rivalisierenden Reptilienhändler Hank Molt und Tommy Crutchfield, deren Machtkampf, Ehrgeiz und Rachsucht die Branche nachhaltig verändern und eine schockierende Geschichte voller Verbrechen und Intrigen offenbaren.
The Hollywood Reporter: Und anders als bei «Tiger King» und «Chimp Crazy» geht es in «Monsters of God» nicht wirklich um Menschen, deren Leidenschaft für etwas Tödliches so irrational und alles beherrschend ist, dass wir, falls oder wenn sie sterben oder schrecklich verletzt werden, in erster Linie Schadenfreude empfinden. Der Dokumentarfilm greift vielmehr etwas auf, womit sich Goode identifizieren kann Ich war Teil des Problems, sagt er über den Reptilien-Industriekomplex, auch wenn er zu keinem Zeitpunkt näher auf seine eigene Geschichte des Reptilienkaufs eingeht
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