Schwarzenegger-Nachfolger erlebte Stephen Kings Macht

Schwarzenegger-Nachfolger erlebte Stephen Kings Macht

Glen Powell gilt als Mann der Stunde in Hollywood. Dennoch musste erst das Okay von Stephen King abgewartet werden, ehe er die Hauptrolle in „The Running Man“ erhielt.

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Hollywood hat ein Problem: Der Traumfabrik gehen die klassischen Actionstars aus. Stars, die nicht als mit Superkräften ausgestattete Übermenschen über die Leinwand huschen, sondern direkt in die Fußstapfen von Sylvester Stallone, Arnold Schwarzenegger, Jackie Chan und Co. treten. Selbst die einstigen Newcomer wie Vin Diesel, Dwayne Johnson und Jason Statham sind mittlerweile allesamt in ihren Fünfzigern.

Jetzt, da Action und Thriller wieder an Popularität gewonnen haben, brauchen die Studios neue Gesichter für eine neue Generation an Kinofans. Eines dieser Gesichter gehört Glen Powell. Der 36-Jährige wird seit „Top Gun: Maverick“ als potenzieller neuer Actionstar gehandelt. Mit „Twisters“ konnte er den Erwartungen bereits gerecht werden. Der große Durchbruch soll nun mit „The Running Man“ erfolgen.

Das Action-Highlight im Herbst wurde vom britischen Filmemacher Edgar Wright („Baby Driver“) verantwortet. Doch nicht etwa ihm hat Powell die Rolle zu verdanken, wenn man so will, sondern dem Autor der literarischen Vorlage: Stephen King. Wie Powell gegenüber People wissen ließ, wollte ihn Wright zwar für die Rolle des Ben Richards, doch es war King, der das Sagen hatte, ob er die Rolle auch haben würde:

„Edgar [Wright] bot die Rolle an; und ich dachte mir: ‚Ja! Los geht‘s.‘ Und dann, später am Abend, [sagte Edgar]: ‚Ach übrigens, Stephen King muss dich noch absegnen. Er wird sich heute Abend ‚A Killer Romance‘ ansehen. Also musste ich eine Nacht lang warten, bis Stephen King ‚A Killer Romance‘ gesehen hatte, und hoffen, dass ich die Rolle am nächsten Morgen noch immer haben würde. Das war furchtbar.“

„A Killer Romance“ muss dem Beststellerautor gefallen haben, denn Powell erhielt die Rolle. Den rasanten Trailer zu „The Running Man“ könnt ihr hier sehen:

Stephen King liebt die Neuverfilmung von „The Running Man“

Stephen King gefiel nicht nur die Darbietung von Glen Powell in „A Killer Romance“, er lobte auch Edgar Wrights adaptiertes Drehbuch. Da ist es im Grunde beinahe nur folgerichtig, dass ihm auch das filmische Endergebnis gefallen hat. Über X (ehemals Twitter) fällte er sein kurzes, aber knackiges Urteil mit dem wohl größten Lob, das man einem Actionfilm aussprechen kann:

„Übrigens: Ich habe den Film gesehen und er ist fantastisch. Das ‚Stirb Langsam‘ für unsere Zeit. Eine Achterbahnfahrt für alle.“

Neben Glen Powell besticht die Neuverfilmung, die sich dieses Mal stärker an Kings Romanklassiker „Menschenjagd“ halten soll, mit weiteren Stars wie Josh Brolin, Lee Pace, Emilia Jones, Michael Cera, Colman Domingo, Karl Glusman, Katy O’Brian, William H. Macy sowie Sean Hayes und Jayme Lawson. Hierzulande startet der dystopische Actionthriller am 6. November 2025 in den Kinos.

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