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Dieser starbesetzte Sci-Fi-Film trifft den Nerv der Zeit – und überrascht mit einer ausgefallenen Aktion das Kinopublikum.
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Job weg – Film ab? Mit dieser ungewöhnlichen Aktion sorgt die Produktionsfirma „Briarcliff Entertainment“ aktuell für Aufsehen: Wer durch Künstliche Intelligenz seinen Arbeitsplatz verloren hat, bekommt in den USA jetzt die Chance, kostenlos ins Kino zu gehen – und zwar in einen Film, der das Thema in Form einer bitterbösen Satire über Verantwortungslosigkeit im Zeitalter der Maschinen aufgreift.
Für den neuen Sci-Fi-Thriller „Good Luck, Have Fun, Don’t Die“ von „Fluch der Karibik“-Regisseur Gore Verbinski werden 2000 Freikarten vergeben, exklusiv an Betroffene. „Lost your job to AI? This one’s for you“, heißt es direkt auf der offiziellen Website – und der Run auf die limitierten Tickets hat bereits begonnen. Die ersten 1000 Anmeldungen erhalten jeweils zwei Kinokarten, solange der Vorrat reicht.
„Good Luck, Have Fun, Don’t Die“ erzählt von einem mysteriösen Mann (Sam Rockwell), der die Gäste eines Diners in Los Angeles als Geiseln nimmt. Seine Behauptung: Er stammt aus der Zukunft und muss aus den anwesenden Gästen genau die richtige Kombination (Haley Lu Richardson, Michael Peña, Zazie Beetz, Juno Temple) rekrutieren, um die Menschheit vor der alles kontrollierenden KI retten. Hierzulande startet der Thriller am 12. März in die Kinos.
Seht hier den Trailer zu „Good Luck, Have Fun, Don’t Die“:
Kritik an KI in Hollywood
Das Thema Künstliche Intelligenz und der drohende Verlust von Arbeitsplätzen hat längst auch Hollywood erreicht. Bei den Streiks der Drehbuchautor*innen und Schauspieler*innen im Jahr 2023 gehörte die Forderung nach klaren Regeln und Einschränkungen beim Einsatz von KI im kreativen Prozess zu den zentralen Punkten. Zwar wurden die Arbeitskämpfe inzwischen beigelegt und erste Vereinbarungen getroffen – doch die Debatte um den Einfluss von KI auf die Filmbranche ist noch lange nicht vorbei.
Dies zeigt auch das Beispiel der KI-Schauspielerin Tilly Norwood:
Ob die Aktion zu Gore Verbinskis „Good Luck, Have Fun, Don’t Die“ nun Protest, Marketinggag oder echtes Mitgefühl mit Betroffenen ist – die Ticketvergabe dürfte nicht nur in der Filmbranche für Aufmerksamkeit sorgen. In einer Zeit, in der immer mehr Jobs durch KI gefährdet sind, trifft dieser Thriller einen Nerv.
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