So geht es jetzt mit einer der besten Stephen-King-Serien weiter

So geht es jetzt mit einer der besten Stephen-King-Serien weiter

„ES: Welcome to Derry“ ist die größte Überraschung des Serienjahres 2025. Das Finale ist einfach nicht von dieser Welt. Wie es weitergeht, weiß Produzentin Barbara Muschietti.

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Meine Güte, was war das bloß für ein episches und intensives Serienfinale! Ich wage sogar zu bezweifeln, dass es dem bisherigen Horror-Mystery-Primus „Stranger Things“ gelingen wird, ein derart emotional aufgeladenes wie fesselndes Finale zu bieten.

Was sich über die acht Episoden umfassende Staffel 1 von „ES: Welcome to Derry“ langsam aufgebaut hatte, entlud sich in einem atemberaubenden Höhepunkt, der seinesgleichen sucht. Da war selbst der leichte Durchhänger zwischendurch wie weggefegt.

Spätestens jetzt haben sich Regisseur Andy Muschietti und Produzentin Barbara Muschietti als perfektes Duo für Stephen Kings „ES“ etabliert. Bereits mit dem Kino-Zweiteiler „ES“ hatten sie gezeigt, dass sie das Wesen der kosmischen Kreatur verstanden hatten und eine klare Vision bewiesen, wie man den Horrorklassiker zum Leben erwecken muss. Die erste TV-Verfilmung mit Tim Curry als Pennywise erhaltet ihr übrigens aktuell zum guten Preis auf Amazon.

Wie bereits bekannt ist, haben sich die Muschiettis und Co-Schöpfer Jason Fuchs insgesamt drei Staffeln für „Welcome to Derry“ ausgemalt, eine Staffel für jeden Fresszyklus von Pennywise. 1962 ist nun abgedeckt, es folgen noch 1935 sowie 1908.

Grünes Licht erteilt hat HBO noch nicht, das dürfte aber nur eine Frage der Zeit sein. Außerdem wurde HBO-Mutter Warner Bros. Discovery just an Netflix verkauft – wenn Paramount Skydance nicht doch noch dazwischenfunkt. Es ist denkbar, dass vorerst abgewartet werden soll, wie sich die Zukunft gestalten wird. Wie es nach Staffel 1 weitergehen könnte, darüber haben wir uns Gedanken gemacht:

„Es wird immer Kinder geben“: Produzentin Barbara Muschietti deutet Zeitsprünge an

– Achtung: Es folgt ein Spoiler zum „Welcome to Derry“-Finale! –

Am Ende der achten Episode erfahren wir, dass Marge (Matilda Lawler) die Mutter von Richie Tozier (Finn Wolfhard) ist. Pennywise konfrontiert sie mit einem Bild ihres noch nicht empfangenen Sohnes und verrät, dass Richie und der Klub der Verlierer ihm den Tod/die Geburt bringen werden.

Das Raum-Zeit-Gefüge existiert für das kosmische Wesen also nicht in der Form, wie wir Menschen sie erfahren. Genau das soll in Staffel 2 näher erforscht werden, so Barbara Muschietti im Gespräch mit ComicBook.com:

„Es handelt sich nicht um eine in sich geschlossene Handlung. Diese [erste] Staffel ermöglicht es uns, das vorzubereiten, was wir in den Staffeln 2 und 3 gerne tun wollen, nämlich definitiv die Blutlinien der Vorfahr*innen zu erforschen; aber auch zu sehen, wo sich die Nachkommen befinden. Pennywise erlebt Zeit nicht auf eine herkömmliche Weise, daher können wir das tun.“

Das klingt ganz danach, als ob es definitiv Zeitsprünge geben wird. Wir sehen also nicht nur, was 1935 passiert, sondern potenziell die Auswirkungen wiederum auf 1962 sowie möglicherweise auf 1989. Und was in der Vergangenheit geschieht, hat unweigerlich Auswirkungen auf die Zukunft. Muschietti betont jedoch, dass diese nicht bloß nach dem vielzitierten Schmetterlingseffekt erfolgen sollen, sondern „sehr viel heftiger“.

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