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Der Klimawandel, menschliche Eingriffe und invasive Arten setzen dem Wattenmeer immer mehr zu. Eine neue Langzeitanalyse zeigt nun, wie stark sich die Biodiversität in diesem einzigartigen Lebensraum bereits verschoben hat. Die Bestände vieler ursprünglicher Arten wie Seegras und Kabeljau sind demnach in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zurückgegangen, während sich eingewanderte Arten wie die Pazifische Auster stark ausgebreitet haben. Aber was steckt hinter diesen Veränderungen?
Das Wattenmeer ist eines der artenreichsten und dynamischsten Ökosysteme Europas. Es erstreckt sich über 500 Kilometer entlang der Nordseeküste von Dänemark, Deutschland und den Niederlanden und beherbergt eine einzigartige Vielfalt an Pflanzen und Tieren. Millionen Zugvögel rasten hier jährlich, Fische nutzen das flache Wasser als Kinderstube und der Wattboden ist Heimat zahlreicher wirbelloser Tiere. Doch das empfindliche Ökosystem steht unter Druck – durch Klimawandel, invasive Arten und menschliche Nutzung.
Spurensuche im Watt
Wie sich diese Belastungen auf die Artenvielfalt im Wattenmeer ausgewirkt haben, hat nun

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