So lange wird „Avatar 3“ eure Blase auf die Probe stellen

Bereits bei „Avatar: Way of Water“ gab es im Vorfeld Beschwerden über die Lauflänge. James Cameron geht jetzt mit „Avatar: Fire and Ash“ sogar noch einen Schritt weiter.

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James Camerons Science-Fiction-Epos geht mit „Avatar: Fire and Ash“ in die dritte Runde – und bereitet sich darauf vor, das Publikum erneut mit einer epischer Laufzeit zu fordern. Wie Kinowebseiten verraten (via Polygon), wird der Film mit einer Spielzeit von 3 Stunden und 15 Minuten in die Kinos kommen.

Damit ist er zwar nur drei Minuten länger als der Vorgänger „Avatar: The Way of Water“, übertrifft aber den ersten „Avatar“-Film aus dem Jahr 2009, der auf 2 Stunden und 42 Minuten kam, deutlich.

Cameron hat allerdings mehrfach bewiesen, dass er das Publikum auch bei ausgedehnten Filmen bei der Stange halten kann: „Avatar: The Way of Water“ rangiert aktuell auf Platz 3 der erfolgreichsten Filme aller Zeiten, während „Titanic“, Camerons Klassiker von 1997, Platz 4 belegt – mit exakt derselben Laufzeit wie „Fire and Ash“. Der erste „Avatar“-Teil ist derweil weiterhin der erfolgreichste Film aller Zeiten.

Einen Einblick in die kommende Fortsetzung liefert euch der folgende Trailer:

Darum ist „Avatar 3“ entscheidend für die Zukunft der Sci-Fi-Reihe

Was Cameron mit dieser langen Laufzeit in „Avatar: Fire and Ash“ vorhat, deuteten die Trailer bereits ein. Der dritte Teil verspricht erneut eine Mischung aus emotionaler Familiengeschichte und visuellem Spektakel. Nachdem Jake Sully (Sam Worthington) und seine Familie sich im letzten Teil dem Meeresclan der Metkayina angeschlossen hatten, um gegen die Ausbeutung Pandoras durch die Menschen zu kämpfen, setzt sich dieser Konflikt nun fort. Der als Na’vi wieder auferstandene Colonel Miles Quaritch (Stephen Lang) hat sich mit einem besonders kriegerischen, in Vulkangebieten lebenden Na’vi-Clan verbündet, angeführt von der neuen Figur Varang (Oona Chaplin).

Erwartet werden groß angelegte Schlachten zu Land, zu Wasser und in der Luft – inklusive Comeback von Toruk Makto, jenes riesigen Flugwesens, das Jake bereits im ersten Film zähmte. Eine zentrale Rolle nimmt diesmal Quaritchs Sohn Spider (Jack Champion) ein, den Jake adoptiert hat und als Na’vi aufzieht. Er ist inzwischen offenbar in der Lage, ohne Atemmaske auf Pandora zu überleben – ein Detail, das für ihn persönlich vorteilhaft ist, aber aus Sicht der Na’vi eine neue Bedrohung darstellen könnte, da es eine noch großflächigere Invasion durch die Menschen ermöglichen würde.

Wie der dritte Teil der Geschichte ausgeht, erfahren wir ab dem 17. Dezember 2025 in den deutschen Kinos. Cameron muss dabei hoffen, dass „Avatar: Fire and Ash“ ähnlich erfolgreich wird wie seine beiden Vorgänger. Denn obwohl „Avatar 4“ und „Avatar 5“ bereits Kinostarts haben (19. Dezember 2029 beziehungsweise 17. Dezember 2031), sind sie offiziell noch nicht bestätigt. Ob wir den aktuell geplanten Abschluss der Sci-Fi-Reihe überhaupt zu sehen bekommen, hängt vom Erfolg des dritten Teils ab.

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