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#Sparer stellen sich auf weiter steigende Preise ein

Sparer stellen sich auf weiter steigende Preise ein

Die große Mehrheit der Sparer in Deutschland stellt sich auf weiter steigende Preise ein. 89 Prozent gehen davon aus, dass diese in der zweiten Jahreshälfte steigen werden, wie aus der am Montag veröffentlichten repräsentativen Umfrage unter 500 Finanzentscheidern in privaten Haushalten im Auftrag von Union Investment hervorgeht.

Zwar glaubt die Mehrzahl (66 Prozent), dass sich dies nur leicht bemerkbar macht. „Der Anteil derer, der mit stark steigenden Preisen rechnet, erreicht mit 23 Prozent jedoch im Vergleich zu den Vorjahren ein neues Maximum“, hieß es. Im Mai war die Teuerungsrate auf 2,5 Prozent gestiegen, den höchsten Stand seit annähernd zehn Jahren.

„Das Ende der Corona-Pandemie ist in Sicht, die damit einhergehenden Lockerungen beflügeln die Konjunktur und sorgen für erhöhten Preisdruck“, sagte der Geschäftsführer bei Union Investment, Giovanni Gay. „Diese Sondereffekte dürften 2022 allerdings wieder nachlassen. Wir erwarten, dass die Inflationsrate dann auf ein moderates Niveau sinken wird.“

Bei ihrer Einschätzung orientieren sich die meisten Befragten an dem, was sie für ihre regelmäßigen Einkäufe im Supermarkt zahlen (83 Prozent). Jeweils etwa zwei Drittel machen ihre Meinung auch an den Immobilien- und Mietpreisen (68 Prozent) sowie den Benzinpreisen (66 Prozent) fest.

Mehr als die Hälfte entnimmt ihr Bild zur Preisentwicklung der Berichterstattung in den Medien. 37 Prozent ziehen die Entwicklung ihres eigenen Guthabens zurate.

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