#Einer, der Gott und die Menschen liebte

„Einer, der Gott und die Menschen liebte“ Anders kann diese Reise nicht beginnen: Der Speisewagen im Zug von Berlin nach Budapest ist geschlossen, allein Flaschenbier verkauft der Wirt – vor allem an eine Herrengesellschaft, die in Dresden wieder aussteigen wird. Mit der Aussicht auf mindestens zwölfstündiges Fasten kommt die richtige Gestimmtheit: Womöglich bin ich tatsächlich…

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#Liebende und Lesende

„Liebende und Lesende“ Obwohl das Lesen öfters uns verschlungenDie Augen und das Antlitz sich entfärbte Per più fiate li occhi ci sospinsequella lettura, e scolorocci il viso (Inferno V, 130–131, übersetzt von Wilhelm Hertz) Es ist nicht zwangsläufig ein Umweg, über Dublin nach Florenz zu reisen. In meinem Fall jedenfalls traf es sich, daß die…

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#Die Ehe als Umerziehungslager

„Die Ehe als Umerziehungslager“ Gelebte Erfahrung sei unwiderstehlich, heißt es in Meena Kandasamys Roman über Gewalt in der Ehe. Das Etikett „autobiographisch“ wird dabei gern zur Marketingstrategie, die den Zeitgeistvoyeurismus bedient wie Endlosschleifen mit Reality Shows im Fernsehen. Dabei ist „Schläge“ viel mehr als die autofiktionale Verarbeitung eines Traumas, von dem die 1984 im indischen…

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