#Geschichte in Person

„Geschichte in Person“ Thomas Sanderling – stundenlang kann man sich mit ihm über die erstaunlichsten Dinge unterhalten – steckt voller Geschichten. Das ganze, komplexe Verhältnis von Deutschen, Juden und Russen im zwanzigsten Jahrhundert steht als Person vor einem, wenn man ihm begegnet. Vor einem Jahr war er eingeladen worden nach Babyn Jar, in die „Weiberschlucht“…

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#Er blickte mit Angst auf Hitler und Mussolini

„Er blickte mit Angst auf Hitler und Mussolini“ Im März 2020 öffnete der Vatikan seine Archivbestände aus dem Pontifikat Pius’ XII. und machte damit bisher geheime Akten über die Kriegs- und Nachkriegszeit der Wissenschaft zugänglich. Unter Historikern wurde dadurch die schon seit Jahrzehnten sehr kontrovers geführte Debatte zur Rolle der katholischen Kirche im Zweiten Weltkrieg…

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#Verletzungsfurcht auf allen Ebenen

„Verletzungsfurcht auf allen Ebenen“ Unter Antisemitismus hat man im frühen zwanzigsten Jahrhundert noch etwas anderes verstanden. Es war noch nicht klar, dass er mörderisch werden würde, und manche Anti­semiten traten damals auf, als wäre die Bezeichnung ein Ehrentitel. In Frankreich zählte Léon Daudet zu ihnen, Schriftsteller und enger Freund von Marcel Proust. Daudet war entscheidender…

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#Schon 2200 Anträge auf Einbürgerung

„Schon 2200 Anträge auf Einbürgerung“ Ein Jahr nach dem Beschluss des Bundestages zur erleichterten Wiedergutmachungseinbürgerung haben bereits knapp 2200 Nachkommen von NS-Verfolgten eine solche Einbürgerung beantragt. Das berichtete der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, am Samstagabend in Berlin vor Besuchern eines Konzerts anlässlich der vierten Änderung des Staatsbürgerschaftsgesetzes. Es sei ein großer „Vertrauensbeweis für unser…

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#Die Kunst ist frei, aber nicht schrankenlos

„Die Kunst ist frei, aber nicht schrankenlos“ „Eine Zensur findet nicht statt.“ So heißt es unmissverständlich im Grundgesetz, im Anschluss an die Erwähnung der Meinungs-, Presse- und Rundfunkfreiheit. Zensur, und gemeint ist staatliche Zensur, soll verhindern, dass der Staat Äußerungen aller vorab kontrolliert und so Freiheit von vorneherein im Keim erstickt. Reinhard Müller Verantwortlicher Redakteur…

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#Skandal um die Documenta: Die Judensau von Kassel

„Skandal um die Documenta: Die Judensau von Kassel“ Wird etwas „unverkäuflich“ genannt, kann das zweierlei bedeuten. Unverkäuflich sind Objekte, die ihre Eigentümer zu keinem Preis hergeben wollen. Unverkäuflich sind aber auch solche Objekte, für die niemand etwas bezahlen will. Wenn die Organisatoren der diesjährigen Documenta in Kassel, das indonesische Künstlerkollektiv Ruangrupa, also viel Wert auf…

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#Antisemitisches Bild soll zum Teil verdeckt werden

„Antisemitisches Bild soll zum Teil verdeckt werden“ Die Vorwürfe gegen die Kunstausstellung Documenta, sie zeige Kunstwerke mit antisemitischen Motiven, haben die Verantwortlichen zu einem ersten Schritt bewegt. Medienberichten zufolge soll ein Werk des indonesischen Künstlerkollektivs Taring Padi, das eindeutig judenfeindliche Klischees bedient, zum Teil verhängt werden. „Mein persönlicher Eindruck ist, dass hier eine antisemitische Bildsprache…

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#Ein System von Machtmissbrauch

„Ein System von Machtmissbrauch“ Das Abraham Geiger Kolleg steht heute mit Stolz und Kompetenz in der von ihm begründeten Tradition“, heißt es auf der Website der von Walter Homolka 1999 gegründeten Institution an der Potsdamer Universität. Denn es bietet die einzige liberale Rabbinerausbildung Kontinentaleuropas an. Dass überhaupt wieder liberale Rabbiner und Kantoren in Deutschland ausgebildet…

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#Gewalt bei „Flaggenmarsch“ in Jerusalem

„Gewalt bei „Flaggenmarsch“ in Jerusalem“ Der umstrittene „Flaggenmarsch“ ultranationalistischer Israelis in Jerusalem hat am Sonntag neue Spannungen ausgelöst. Unter hohen Sicherheitsvorkehrungen beteiligten sich am Nachmittag rund 70.000 Menschen an dem Marsch durch die Altstadt von Jerusalem. Die Polizei meldete mehr als 60 Festnahmen. Nach Angaben des Roten Halbmondes wurden in Jerusalem 79 Palästinenser verletzt. Die…

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#Konfrontation von Juden und Palästinensern auf dem Tempelberg

„Konfrontation von Juden und Palästinensern auf dem Tempelberg“ Vor einem umstrittenen Flaggenmarsch in Jerusalem ist es am Sonntag auf dem Tempelberg zu Konfrontationen gekommen. Palästinensische Gläubige lieferten sich Auseinandersetzungen mit jüdischen Besuchern, wie die Polizei bestätigte. Rund 1800 Juden besuchten den Angaben zufolge die heilige Stätte. Einige von ihnen schwenkten israelische Flaggen und beteten: ein…

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