#Arbeit am Ich

„Arbeit am Ich“ Willi Sittes Gemälde „Rufer II“ betreibt Etikettenschwindel. Denn „Rufer I“ gibt es nicht. Nicht mehr: Sitte übermalte es 1964 mit der neuen Fassung. Das war auch Arbeit am Ich, für die es aus der Sicht des Künstlers gute politische Gründe gab. Äs­thetische waren es eher weniger. Aber Sitte hatte erfahren müssen, was…

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#Hitlers Lieblingskünstler

„Hitlers Lieblingskünstler“ Seit 1957 steht eine Bronzestatue der Göttin Pallas Athene vor dem Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium in Wuppertal. Sie stammt von Arno Breker, dem führenden Bildhauer des „Dritten Reiches“. Die Göttin ist allerdings kein Muskelpaket wie die schwellenden Jünglinge, mit denen Breker Hitlers Gunst gewann, sie reckt in giacomettihafter Schlankheit mit mädchenhafter Brust und archaisierenden Gesichtszügen ihren…

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#Anatol Regnier sieht den Schriftstellern der NS-Zeit auf die Finger

„Anatol Regnier sieht den Schriftstellern der NS-Zeit auf die Finger“ Im Januar 1940 begleitet Hanns Johst, Präsident der Reichsschrifttumskammer, den Reichsführer SS auf einer Inspektionsreise durch die neu eroberten polnischen Gebiete. „Während Himmler in seinem Salonwagen dringlichsten Arbeiten nachgeht, sinniert Johst über den Spruch aus dem Cherubinischen Wandersmann des Angelus Silesius, den man im Dritten…

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#Fotografische Schwestern

„Fotografische Schwestern“ Die berühmtere der beiden Schwestern verlegte sich auf Künstlerporträts: Lotte Lenya, von Lotte Jacobi, Berlin 1928. Bild: The University of New Hampshire, 2019 Hineingeboren in eine Fotografenfamilie, ein Atelier in vierter Generation mitten in Berlin und schließlich die Emigration: Die Schwestern Ruth und Lotte Jacobi haben einiges gemeinsam. Doch nur eine von ihnen…

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