„Tatort“ am Sonntag gestrichen: ARD ändert das Programm

„Tatort“ am Sonntag gestrichen: ARD ändert das Programm

Der „Tatort“ befindet sich aktuell zwar in der Sommerpause, an den meisten Sonntagen läuft in der Regel aber zumindest eine Wiederholung von Deutschlands beliebtester Krimireihe. In dieser Woche kommt es allerdings anders.

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Kaum hat sich die Deutsche Fußballnationalmannschaft bei der Europameisterschaft im eigenen Land halbwegs annehmbar geschlagen, schon geht es für die Truppe von Julian Nagelsmann in die USA sowie nach Kanada und Mexiko.

Ihr erstes Spiel bei der WM findet am Sonntag, den 14. Juni 2026 um 19 Uhr unserer Zeit statt, wenn Manuel Neuer & Co. auf die Mannschaft aus Curaçao treffen, die erstmals bei einer Fußball-Weltmeisterschaft dabei ist. Die Vorberichterstattung in der ARD beginnt um 18 Uhr.

Auch der Rest des Abends ist König Fußball gewidmet. Um 22 Uhr wird die Dokumentation „WM 1994 – Elf Helden, ein Albtraum“ ausgestrahlt, in der es um ein wenig rühmliches Kapitel deutscher Fußballgeschichte geht. Angereist als Titelverteidiger scheitere die von Berti Vogts trainierte Elf bereits im Viertelfinale und fiel zudem durch Disziplinlosigkeiten negativ auf. Hoffen wir also, dass die Programmansetzung kein böses Omen bedeutet.

Ein „Tatort“ wird an diesem Sonntag nicht in der ARD ausgestrahlt, auf wen wir uns aber grundsätzlich am meisten freuen, erfahrt ihr im Video.

Trotz Fußball in der ARD: Hier könnt ihr dennoch einen „Tatort“ schauen

Wer mit Fußball nichts anzufangen weiß, muss am Sonntag immerhin kein Frustfoul begehen und sich im Anschluss selbst die rote Karte zeigen. Dank der Dritten Programme kommen Krimi-Fans nämlich trotzdem in den Genuss eines „Tatorts“.

Der WDR strahlt um 20:15 Uhr die komödiantische Münsteraner Episode „Der Fluch der Mumie“ aus, in der es Axel Prahl und Jan-Josef Liefers mit einer mumifizierte Leiche zu tun bekommen. Alternativ läuft im SWR der deutlich ernsthafter daherkommende „Tatort: Eine unscheinbare Frau“ mit Sabine Postel und Oliver Mommsen.

Darüber hinaus schickt der SWR zur selben Zeit den weniger gelungenen „Tatort: Eine Handvoll Paradies“ ins Rennen, in dem Devid Striesow zum zweiten Mal als Kommissar Stellbrink in Saarbrücken ermittelte. Der um eine schräge Atmosphäre bemühte Krimi ist leider nur ein treffendes Beispiel dafür, dass Striesows kurzer Ausflug in die Welt des „Tatorts“ nie so recht zünden wollte. Zum Glück laufen am Sonntag die beiden anderen Alternativen.

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