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„Telekom: Diese Festnetz-Anschlüsse werden jetzt teurer“

Betroffen von der Preiserhöhung sind vor allem eher ältere Kunden und solche in ländlichen Regionen. Denn die Preiserhöhung der Telekom betrifft diejenigen, die noch einen reinen Analog-Anschluss nutzen – also kein DSL gebucht haben. Das sind in aller Regel Kunden, die entweder kein Internet per DSL oder Glasfaser bekommen können oder kein Internet nutzen wollen.
Schon ab 1. Oktober kostet der Tarif „Call Start“ damit nicht mehr 21,95 Euro, sondern 23,95 Euro pro Monat. Auch die Gebühr für den Tarif „Call Start (4) / Standard (m)“ aus dem Jahr 2008 wird teurer. Statt 18,95 Euro fallen dann 20,95 Euro monatlich an. Der Tarif ist für Neukunden nicht mehr buchbar. Einzig gute Nachricht: An den Minutenpreisen für Telefonate ändert sich nichts. Für Anrufe in das Mobilfunknetz bezahlst du jedoch mit 21,9 Cent pro Minute sehr viel, auch Anrufe in das deutsche Festnetz sind mit 2,9 Cent pro Minute vergleichsweise teuer. Sparen kannst du hier mit Call by Call-Vorwahlen.
Die Telekom begründet die Verteuerung der Telefontarife mit Kostensteigerungen „bei der Technik beziehungsweise der vorzuhaltenden aufwendigen Infrastruktur für reine Sprachtarife“. Kundinnen und Kunden haben ein Sonderkündigungsrecht.
Telekom teurer: Vor allem Senioren betroffen
Die betreffenden Anschlüsse sind zumeist in Haushalten von Senioren zu finden, die kein Internet nutzen und brauchen. Gerade diese Kundengruppe hat oftmals aber ohnehin schon wenig Geld zur Verfügung. Die derzeitige Inflation verbessert die Lage sicherlich nicht. Nach Strom, Gas und Lebensmitteln wird nun auch noch die Telekom teurer.
Betroffene Kunden sollten darüber nachdenken, ob sie nicht einen Tarifwechsel vornehmen. Telekom Magenta Zuhause Start kostet monatlich 24,95 Euro und beinhaltet einen DSL-Anschluss mit bis zu 16 Mbit/s sowie 100 GB Datenvolumen. Selbst, wenn man diesen Anschluss nicht braucht: Die geringen Mehrkosten amortisieren sich durch die enthaltene Flatrate für Gespräche ins Festnetz schnell wieder. Allerdings braucht der Nutzer einen Router, der bisher sicher nicht in den betreffenden Haushalten vorhanden ist. Und: Sollte gar noch ein Wählscheibentelefon im Einsatz sein, kann es sein, dass auch dieses nach der Umstellung auf einen modernen Anschluss nicht mehr funktioniert, sofern der Router das Signal nicht verarbeiten kann.
Bildquellen
- Telekom und O2: Das sollen 98 Prozent Netzabdeckung sein?! Ein Kommentar: Vodafone
- Das Logo der Telekom: Thorsten Neuhetzki
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