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#TSV Dinkelscherben wacht zu spät auf




Bei der 1:3-Heimniederlage des TSV Dinkelscherben gegen den FC Thalhofen stottert die Tormaschine.

Im letzten Heimspiel der Vorrunde verlor der TSV Dinkelscherben gegen den Tabellendritten FC Thalhofen in der Bezirksliga Süd am Ende verdient mit 1:3, auch weil die Tormaschine ungewöhnlich lange stotterte und nicht viel Produktives zustande brachte.

Ganz anders die Gäste, die gleich in der ersten Minute einen Lattentreffer durch einen Kopfball des völlig frei stehenden Dominik Duerr verzeichneten. Nach einem katastrophalen Rückpass brachte sich Robin Volland in Position, traf aber nur den Außenpfosten. Der bullige Mittelstürmer, Bruder des Bundesliga- und Ex-Nationalspielers Kevin Volland, sorgte für intensive Zweikämpfe mit Daniel Wiener und Simon Motzet im TSV-Zentrum. Die einzige Halbchance für die Lila-Weißen hatte Hakan Avci, der sich schön den Ball eroberte, aber mit seinem Alleingang scheiterte (15.). Nach 30 Minuten dann die Führung durch Dominik Duerr, der sich im Strafraum mit allen Mitteln durchsetzen konnte und aus kurzer Distanz Heimtorwart Lukas Kania keine Chance ließ. Auch die Anfangsphase der zweiten Halbzeit gehörte den Gästen und sie wurden früh belohnt durch einen Elfmeter, bei dem sich Simon Motzet an der Grundlinie unglücklich im Zweikampf verhalten hatte und Schiedsrichter Leonhard Schramm länger zögerte, ehe er dann aber doch auf Strafstoß entschied. Der starke Dominik Duerr verwandelte sicher zum 0:2 (55.).

Der „Knackpunkt im Spiel“, wie TSV-Trainer Michael Finkel nach den 90 Minuten bestätigte. Er war auch etwas ratlos ob der ungewöhnlich schwachen Offensivleistung der Seinen über weite Strecken. Die Lila-Weißen waren nun kurzzeitig komplett von der Rolle und luden die Thalhofener quasi zum Toreschießen ein. Erst war es Volland, der einen Konter kläglich vergab (56.), dann legte Niklas Zeiler frei vor Kania das Leder knapp neben den langen Pfosten (64.). Kurz darauf dann das überfällige 0:3, als Robin Volland einen Ball mit dem Rücken zum Tor annahm, stark behauptete und aus der Drehung aus rund 20 Metern in den Winkel vollendete – ein sehenswertes Tor des ehemaligen Bayernligaspielers (66.).

Als das Spiel entschieden schien, wachte Dinkelscherben mit dem 1:3-Anschlusstreffer von Daniel Wiener endlich auf (69.). Plötzlich war Feuer in den Zweikämpfen und die Heimelf drängte nun auf das bis dato ziemlich verwaiste Thalhofer Tor. Aber weder Hakan Avci (84.) noch Benedikt Fürst mit einem Pfostentreffer, noch ein elfmeterwürdiges Foul an Fürst sorgten für weitere Treffer oder eine noch spannende Schlussphase, womit es beim 1:3 blieb.

TSV Dinkelscherben: Kania, Holand, Singl (85. Mößner), Mayrock, Wiener, Memaj (46. Sirch), Kubina, Julian Kastner (85. Josef Kastner), Motzet, J. Bäurle (68. B. Fürst), Avci.

FC Thalhofen: Kress, Steger, Vetter, J. Zeiler, Welte, Duerr (82. L. Zeiler), Steinhauser (88. Sandner), Volland, N. Zeiler, Wahler, Suske (73. Büttner).

Tore: 0:1 Duerr, 0:2 Duerr (55., Foulelfmeter), 0:3 Volland (66.), 1:3 Wiener (69.). – Schiedsrichter: Leonhard Schramm. – Zuschauer: 250.

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