Die meisten Sterne bilden sich in Gruppen. So geschah es wohl auch mit unserer Sonne. Solche kosmischen Konglomerate von Sternen, Staub und Gas sind häufig im All. Das Foto zeigt die Region um die Offenen Sternhaufen NGC 460 und NGC 456 in der Kleinen Magellanschen Wolke, rund 200.000 Lichtjahre entfernt. Das Bild ent- stand aus einer Kombination von Aufnahmen des Hubble- und des Webb-Weltraumteleskops.
© NASA, ESA, C. Lindberg / Johns Hopkins University, Gladys Kober

Phoebe ist der erste bekannte irreguläre Saturnmond. Er wurde bereits 1899 entdeckt, aber erst am 11. Juni 2004 genau ins Visier genommen, als die Raumsonde Cassini gezielt dort vorbeiflog. Der 213 Kilometer große Körper ist sehr dunkel (Albedo nur sechs Prozent) und enthält neben gefrorenem Wasser und Kohlendioxid auch Schichtsilikate, organische Stoffe und möglicherweise eisenhaltige Mineralien an seiner Oberfläche.
© NASA / JPL / Space Science Institute

Vor 4,5 Milliarden Jahren rotierte um die junge Sonne eine Scheibe aus Gas, Staub und urtümlichen Planetoiden, woraus sich die Planeten formten. Es gibt Hinweise darauf, dass der nahe Vorbeiflug eines anderen Sterns diese Scheibe gestört hat. So wurde am Simulation and Data Lab Astronomy and Astrophysics des Forschungszentrums Jülich mit über 3.000 Computersimulationen versucht, die Ursache für die ungewöhnlichen Orbits Transneptunischer Objekte zu finden: Eine nahe Sternbegegnung hätte die Bahnen des äußeren Scheibenmaterials stark beeinflusst. Viele Objekte wären auf exzentrischen Umlaufbahnen weit hinaus ins All geschleudert worden, während das innere Sonnensystem ungestört geblieben wäre, die Erdbahn eingeschlossen.
© Forschungszentrum Jülich

Bei Uranus sind 28 Monde bekannt. Jüngst hat das James Webb Space Telescope einen mit der vorläufigen Bezeichnung S/2025 U1 entdeckt. Er und 13 weitere Trabanten sind in dem Bild zu sehen, das aus mehreren Aufnahmen im Infraroten bei Wellenlängen von 1,0 bis 2,4 Mikrometern zusammengesetzt wurde.
© Grafik: NASA, ESA, CSA, STScI, M. El Moutamid / SwRI), M. Hedman / University of Idaho

Mit einer Entfernung des 76- bis 937-Fachen der Erde von der Sonne und einem Durchmesser von rund 900 Kilometern gehört Sedna zu den größten bekannten Objekten im äußeren Sonnensystem. Sein Aussehen ist unbekannt, hier also von der künstlerischen Fantasie gestaltet: von Adolf Schaller, einem US-amerikanischen Space Artist. Die Temperatur auf dem Zwergplaneten beträgt höchstens -240 Grad Celsius. Das schwache, spindelförmige Leuchten des Staubs um die Sonne herum markiert die Ekliptik, in der sich die Planeten bewegen (eingezeichnet sind Jupiter und Saturn). Die Sternbilder im Hintergrund sind Jungfrau und Waage. Links unten ist ein Teil der Galaktischen Ebene zu sehen.
© Illustration: NASA, ESA, Adolf Schaller
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