
Iga Swiatek hat im Schnelldurchgang das Viertelfinale der US Open erreicht. Die Wimbledonsiegerin aus Polen setzte sich im Achtelfinale in nur 64 Minuten gegen Laura Siegemunds Bezwingerin Jekaterina Alexandrowa mit 6:3, 6:1 durch und zeigte eine starke Leistung.
Die Weltranglistenzweite, die im Vorfeld des letzten Grand-Slam-Events des Jahres das WTA-Turnier in Cincinnati gewonnen hatte, trifft in Flushing Meadows nun auf Amanda Anisimova aus den USA (Nr. 8) oder die Brasilianerin Beatriz Haddad Maia (Nr. 18). Den Titel in New York hat sie bereits im Jahr 2022 gewonnen.
In diesem Jahr gehört Swiatek erneut zu den Favoritinnen, dies untermauerte sie beim Duell mit Alexandrowa eindrucksvoll. Nur zu Beginn des Matches schwächelte sie kurz bei eigenem Aufschlag, danach fand sie schnell zu ihrem Rhythmus. Mit harten und präzisen Schlägen drängte sie Alexandrowa immer wieder weit zurück, im zweiten Durchgang gelangen ihr zwei Breaks. Dann nutzte sie gleich ihren ersten Matchball.
Die zweimalige Turniersiegerin Naomi Osaka hat das mit Spannung erwartete Duell mit Coco Gauff für sich entschieden und damit eine der großen Titelanwärterinnen der US Open ausgeschaltet. Die Japanerin bezwang die US-Amerikanerin im Achtelfinale überraschend glatt mit 6:3, 6:2 und trifft nun auf Karolina Muchova aus Tschechien oder die Ukrainerin Marta Kostjuk.
Gauff hatte das Turnier 2023 gewonnen und erneut vom großen Coup geträumt, doch gegen die sechseinhalb Jahre ältere Osaka unterliefen ihr von Anfang an zu viele Fehler. Die Weltranglistendritte fand nie in ihren Rhythmus, während Osaka, Siegerin in New York 2018 und 2020, befreit aufspielte.
Bereits nach 64 Minuten verwandelte Osaka ihren ersten Matchball, Gauff eilte den Tränen nah vom Platz. Osaka, seit Juli 2023 Mutter der kleinen Shai, war seit ihrem Triumph bei den Australian Open 2021 bei einem Grand-Slam-Turnier stets spätestens in der dritten Runde ausgeschieden. 2024 war sie auf die Tour zurückgekehrt, als Gauff die US Open vor zwei Jahren gewann, war die Japanerin als Fan vor Ort.
„Ich bin etwas empfindlich und möchte nicht weinen, aber ich hatte hier draußen so viel Spaß. Zwei Monate nach der Geburt meiner Tochter saß ich auf der Tribüne und habe Coco zugeschaut. Ich wollte unbedingt auch wieder hier spielen“, sagte Osaka sichtlich emotional: „Das ist mein Lieblingsplatz auf der Welt. Es bedeutet mir so viel, wieder hier zu sein. Ich möchte mich ganz herzlich bei meinem Team bedanken. Wir haben viel durchgemacht. Es war nicht immer einfach. Sie waren an meiner Seite. Danke, Leute. Ich liebe euch.“
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