Was hat Ghiblis „Prinzessin Mononoke“ mit der „Mononoke“-Fortsetzung zu tun?

Was hat Ghiblis „Prinzessin Mononoke“ mit der „Mononoke“-Fortsetzung zu tun?

Auf Netflix startet demnächst eine Anime-Fortsetzung mit dem Titel „Mononoke“. Was hat das mit „Prinzessin Mononoke“ von Ghibli zu tun?

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Wer regelmäßig einen Blick auf die Netflix-Neustarts wirft, dürfte im August an einem Titel kaum vorbeikommen – und der springt nicht nur Anime-Fans ins Auge: „Mononoke The Movie: Chapter II – The Ashes of Rage“. Der Name erinnert unweigerlich an Hayao Miyazakis Meisterwerk „Prinzessin Mononoke“ – gibt es etwa eine Verbindung zwischen den Filmen?

Ist „Mononoke ll – The Ashes of Rage“ eine Fortsetzung von „Prinzessin Mononoke“?

Wer jetzt auf eine Fortsetzung des Anime-Hits von 1997 hofft, den müssen wir leider enttäuschen. Auch wenn die Titel „Prinzessin Mononoke“ und „Mononoke The Movie: Chapter II – The Ashes of Rage“ eine Verbindung vermuten lassen, hängen die Filme nicht miteinander zusammen.

Bei „Mononoke The Movie: Chapter ll – The Ashes of Rage“ handelt es sich aber tatsächlich um eine Anime-Fortsetzung – allerdings von „Mononoke The Movie: The Phantom in the Rain“, der letztes Jahr in Japan und auf Netflix erschien.

Die geplante „Mononoke The Movie“-Trilogie handelt von düsteren Geistern und übernatürlichen Phänomenen. Wie schon in der Anime-Serie „Mononoke“ (2006) (auf Netflix verfügbar) steht ein rätselhafter Medizinverkäufer im Fokus, der im alten Japan auf Geister trifft. Doch kämpfen kann er erst, wenn er versteht, was sie wirklich quält.

Einen genauen Einblick zur Fantasy-Fortsetzung verschafft euch der Trailer:

Die japanische Bedeutung von „Mononoke“

Auch wenn die Filme nichts miteinander zu tun haben, eint sie dennoch die Idee der übernatürlichen Geister – Mononoke.

Der Begriff stammt aus dem Japanischen und blickt auf eine lange kulturelle Entwicklung zurück. Heute beschreibt er meist ein unbekanntes Ding – etwas Rätselhaftes oder Unheimliches, das sich unserer Wahrnehmung und dem Verstehen entzieht (via Ghibli Store).

Häufig sind es übernatürliche Erscheinungen wie Geister, Dämonen, Monster oder mysteriöse Energien.

In Ghiblis „Prinzessin Mononoke“ steht der Begriff sinnbildlich für den Konflikt zwischen Natur, Mensch und Spiritualität und kommt regelmäßig in den Werken Miyazakis vor.

Wohingegen es die Filmreihe „Mononoke“ wörtlicher versteht: Mononoke entstehen aus intensiven, unausgesprochenen Gefühlen. Sie sind nicht an Leben oder Tod gebunden, sondern wurzeln in menschlichen Emotionen. Häufig manifestieren sie sich an Orten, die für die betroffene Person eine besondere Bedeutung hatten.

Je nach emotionalem Ursprung treten Mononoke in unterschiedlichen Formen und Stärken auf (via Monoke Wiki).

„Prinzessin Mononoke“ und „Mononoke“-Filme und -Serien auf Netflix

Um in die Welt der übernatürlichen Wesen einzutauchen, könnt ihr „Prinzessin Mononoke“ ganz einfach auf Netflix streamen.

Die Serie „Mononoke“ aus dem Jahr 2006 sowie den ersten Teil der gleichnamigen Filmtrilogie findet ihr ebenfalls auf Netflix. Die Fortsetzung „Mononoke The Movie: Chapter ll – The Ashes of Rage“ findet ihr ab dem 14. August auf der Plattform. Bis Teil 3 müsst ihr euch noch bis 2026 gedulden.

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