#Weitere PISA-Aufgaben – Mathlog
Brandenburgs Bildungsminister bezeichnet es als “wichtige Erkenntnis der Pisa-Studie”, dass “viele Schülerinnen und Schüler heute kein Interesse mehr an Mathematik haben” und weist darauf hin, dass die sozialen Medien die Art der Kommunikation beeinflussen, “die Art und Weise, wie Sätze gebildet werden, wie lange man aufnahmefähig ist”. Ein Verbot von Smartphones wäre aber nicht die richtige Antwort. “Ein Smartphone ist ein Werkzeug und an sich nichts Schlechtes. Es kommt darauf an, wie man es anwendet.”
Bemerkenswerterweise ist dann auch die erste der Mathematik-Aufgaben, die man hier (ganz unten) anschauen kann, dem Smartphone gewidmet.
Interessant sind auch einige andere Aufgaben. Unter der Überschrift “Die Schönheit der Potenzen” sollen die Schüler zunächst beantworten, ob 8 hoch 16 achtmal größer als 8 hoch 15 oder 8 hoch 10 zehnmal größer als 8 ist und dann die folgende Aufgabe lösen.
Die Behandlung von Zahlenkongruenzen im Schulunterricht ist ja seit Jahrzehnten ein Dauerbrenner der Mathematikdidaktik, über den immer wieder neue Abschlussarbeiten geschrieben werden. Aber hier geht es wohl nicht um das Rechnen mit Zahlenkongruenzen, sondern um das Erkennen von Mustern, auch ohne diese formal beweisen zu können.
Etwas irritierend fand ich die folgende Aufgabe. Was soll man davon halten, wenn jetzt schon in PISA-Aufgaben postuliert wird, dass ein Studium von den Finanzen der Eltern abhänge?
Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, vergessen Sie nicht, ihn mit Ihren Freunden zu teilen. Folgen Sie uns auch in Google News, klicken Sie auf den Stern und wählen Sie uns aus Ihren Favoriten aus.
Wenn Sie weitere Nachrichten lesen möchten, können Sie unsere Wissenschaft kategorie besuchen.