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#Wer ist der britische Milliardär auf der Titanic-Expedition?

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Hamish Harding wird von seinen Freunden als Mensch mit einem „unstillbaren Hunger nach Abenteuern“ beschrieben, der aber auch immer die Risiken sorgfältig abwäge. So bezeichnete ihn die britische Journalistin Jacqui Goddard, die ihn während einer Weltumrundung kennenlernte. Nun ist Harding in der Tiefe des Atlantiks verschollen. Der 58 Jahre alte britische Milliardär ist einer der fünf Passagiere, die sich am Sonntag in einem U-Boot zum Wrack der Titanic wagten. 250.000 Dollar kostete der Trip, den das Unternehmen Ocean Gate anbot. Von ihrem U-Boot fehlt aktuell jede Spur.

Harding hat sich schon mehrfach auf extreme Expeditionen begeben. Erst im vergangenen Jahr war er ins Weltall mitgeflogen mit dem Blue-Origin-Raumfahrzeug von Amazon-Gründer Jeff Bezos. Er wollte „die Welt einmal aus einer anderen Perspektive sehen“, sagte er damals.

Interesse für extreme Orte

Der gelernte Pilot hat selbst mehrere Weltrekorde im Guinness Buch aufgestellt, beispielsweise für die schnellste Weltumrundung per Flugzeug über den Nord- und den Südpol (46 Stunden und 40 Minuten). Oder für den längsten Tauchgang (4 Stunden, 15 Minuten) entlang des Marianengrabens im pazifischen Ozean. Der Brite, der einen Abschluss in Naturwissenschaft von der Universität Cambridge besitzt, hat sich stets für extreme geographische Orte interessiert.

Im Jahr 2016 machte Harding eine Expedition in die Antarktis mit seinem Freund Buzz Aldrin, dem mit damals 86 Jahren hochbetagten früheren amerikanischen Astronauten. Aldrin, einst hinter Neil Armstrong der zweite Mensch auf dem Mond, wäre dabei wegen plötzlich auftretender Gesundheitsprobleme beinahe gestorben. Seit einigen Jahren bietet Harding einen VIP-Reiseservice für Touristen an, die sich die Gegend rund um den Südpol anschauen wollen. Im Jahr 2020 nahm Harding seinen Sohn Giles ebenfalls in die Antarktis mit. Giles wurde mit 12 Jahren der jüngste Mensch, der je den Südpol erreicht hat.

Zu persönlichem Reichtum ist der Brite als Unternehmer in den Vereinigten Arabischen Emiraten gekommen. Im Jahr 2004 gründete er in Dubai die Firma Action Aviation, die Privatjets kauft und verkauft, managt, und Kunden auch bei der Finanzierung hilft. Das Unternehmen läuft offenbar blendend. In einem Interview erklärte Harding im vergangenen Jahr, das Geschäft boome. Die Corona-Pandemie, als reguläre Linienflugreisen zeitweise nur noch schwer möglich waren, habe der Nachfrage nach Privatjets einen Extra-Schub gegeben. Die Höhe von Hardings Vermögen ist unklar. Britische Medien bezeichnen ihn als Milliardär. Vor seiner Titanic-Expedition lebte er in Dubai mit seiner Frau und zwei Söhnen, zudem hat er drei Stiefkinder.

Am Samstag postete Harding ein Bild auf Instragram, auf dem er ein Banner der „Titanic Expedition Mission V“ unterzeichnet. „Ich bin stolz zu verkünden, dass ich bei der RMS TITANIC Mission von @oecangateexped als Missionsspezialist dabei sein werde.“ Aufgrund schlechten Wetters werde es wohl die einzige Fahrt zur Titanic dieses Jahr sein. Aber es habe sich „ein gutes Fenster aufgetan“.

Ebenfalls an Bord des U-Boots waren der pakistanisch-britische Geschäftsmann Shahzada Dawood und sein 19 Jahre alter Sohn. Dawood lebt in Großbritannien und gehört laut Medienberichten zu den reichsten Männern Pakistans. Die Familie Dawood hat mit Unternehmen in den Spaten Textilien, Lebensmittel, Dünger und Energie ein Vermögen gemacht, das auf bis zu 8 Milliarden Dollar geschätzt wurde. Shahzada Dawood ist auch Mitglied des Beirats des Prince’s Trust, einer Wohltätigkeitsorganisation des heutigen Königs Charles III.

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