Jedes Jahr gelangen etwa 8.500 Tonnen Antibiotika aus unserem Abwasser in Flusssysteme weltweit, wie Forschende nun erstmals berechnet haben. Diese Umweltbelastung ist vielerorts hoch genug, um Wasserlebewesen wie Fische oder Algen zu schädigen. Die Umweltverschmutzung kann zudem bei Bakterien Arzneimittelresistenzen fördern und die Antibiotika so unwirksam machen. Bei weiterer Akkumulation könnten auf Dauer noch mehr Gewässer in gefährlichem Ausmaß belastet sein. Das Team mahnt daher dazu, Antibiotika umsichtiger einzusetzen und Abwasser besser zu reinigen.
Wenn Bakterien unseren Körper infizieren und unser Immunsystem sie nicht selbst bekämpfen kann, sind wir auf Antibiotika angewiesen. Diese Arzneimittel töten die Bakterien und werden nach getaner Arbeit von unserem Körper abgebaut oder wieder ausgeschieden. Mit dem Abwasser gelangen diese Medikamentenreste dann in Kläranlagen, die die Rückstände jedoch meist nicht vollständig herausfiltern. Daher landet ein Teil der Antibiotika aus dem menschlichen Gebrauch letztlich in Bächen, Flüssen und Seen.
Wie viel Antibiotika auf diese Weise in

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