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Invasive Arten zählen zu den größten Bedrohungen für die weltweite Artenvielfalt. Doch wie genau sie Ökosysteme beeinflussen, ist bislang nur unvollständig verstanden. Eine neue Studie liefert nun ein differenzierteres Bild: Biologische Invasionen verändern ihre Umwelt demnach nicht auf einheitliche Weise. Während der Verlust einheimischer Pflanzenvielfalt etwa mit der Zeit zunimmt, flachen andere Effekte – darunter Veränderungen des Bodens – oft wieder ab.
Biologische Invasionen entstehen, wenn Arten außerhalb ihres ursprünglichen Verbreitungsgebiets neue Lebensräume erobern. Häufig ist dabei der Mensch der Auslöser, indem er Tiere und Pflanzen über Handelsrouten oder Transporte unbeabsichtigt in neue Regionen einschleppt. In vielen Fällen verdrängen diese Neulinge einheimische Arten oder verändern die Nährstoffkreisläufe. Doch wie genau und in welchem Ausmaß die Invasoren dies tun, war lange unklar.
Verlust an Vielfalt, Wandel im Boden
Um diese Wissenslücke zu schließen, haben Forschende um Madhav Thakur von der Universität Bern nun eine globale Metaanalyse durchgeführt und dabei 2.223
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