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#1,5 Millionen Hessen können sich Impftermin sichern

1,5 Millionen Hessen können sich Impftermin sichern

Seit diesem Dienstag können sich Menschen aus der sogenannten Priorisierungsgruppe 2 in Hessen einen Impftermin sichern. Das sieht die Impfstrategie des Landes vor, wie die Minister Peter Beuth (CDU) und Kai Klose (Die Grünen) am Vormittag erläutert haben. Zu dieser Gruppe gehören unter anderem Menschen über 70 und Personen mit Vorerkrankungen. Nach Angaben der Minister betrifft dies 1,5 Millionen Personen. Dabei geht es um „Schutzimpfungen mit hoher Priorität“. Am 5. März soll es losgehen.

Thorsten Winter

Thorsten Winter

Wirtschaftsredakteur und Internetkoordinator in der Rhein-Main-Zeitung.

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Bisher haben fast 230.000 Personen in Hessen eine erste Spritze gegen das Coronavirus erhalten. Das sind vor allem Senioren in Altenheimen nebst Pflegekräfte, Mediziner und medizinisches Personal in Kliniken und Menschen über 80 Jahre, die schon einen Termin in einem der 28 Impfzentren bekommen haben. Am Monatsende sind dann auch andere Ärzte und deren Personal dran, ebenso eine Woche später. Es sind Mediziner aus der sogenannten Priorisierungsgruppe 2.

Beuth und Klose blicken derweil auf wenig erbauliche neue Corona-Zahlen, die das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet. Demnach hat das RKI über Nacht 306 weitere positive Corona-Tests in Hessen verzeichnet nach 224 vor einer Woche. Diese Zahlen sind zwar mit Vorsicht zu genießen wegen des gemeinhin auch an Dienstagen merklichen Meldeverzugs seitens der Labore und Gesundheitsämter. Aber die Tendenz weißt in die falsche Richtung: Das RKI sieht keinen Rückgang der Fallzahlen.

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Zudem steigt die zentrale Kennziffer wieder. Die Sieben-Tage-Inzidenz, das sind die binnen Wochenfrist registrierten neuen Fälle unter 100.000 Einwohnern, beträgt nun ebenso wie im Bund 60,5 nach 55,6 vor einer Woche. Die seit dem bisher letzten Corona-Gipfel mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) als neue kritische Grenze geltende Inzidenz-Marke 35 gerät weiter aus dem Blickfeld. Lockerungen soll es nur dann geben, wenn die Kennziffer sieben Tage in Folge unter 35 liegt. Von regionalen Lockerungen ist bisher nicht die Rede. Dabei liegt etwa die Stadt Kassel ebenso wie Mainz nunmehr seit mehr als einer Woche unter dieser „neuen 50“ (siehe auch Grafik zum Eskalationskonzept).

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Kassel und Mainz weiter unter 30

Kassel ist auch weiterhin die Stadt, die den niedrigsten Wert in Hessen aufweist, aktuell liegt die Inzidenz bei 24,2. Der Kreis Kassel kommt auf 36,7. Unter einer Inzidenz von 50 liegen der Kreis Hersfeld-Rotenburg (49,7) und der Schwalm-Eder-Kreis (40,6) sowie der Odenwald mit 30. Alle anderen Landkreise sowie die Großstädte rangieren nach einem Anstieg der Fälle wieder über 50. Insofern hat sich die Corona-Landkarte weiter verdunkelt. In Rhein-Main bleibt Mainz unter der 30; aktuell liegt der Wert bei 25,6.

Das RKI meldet 42 weitere Tote im Zusammenhang mit der Pandemie nach 45 Todesfällen vor sieben Tagen. Alles in allem sind seit Beginn der Pandemie vor knapp einem Jahr 5714 Menschen in Hessen mit oder an Covid-119 gestorben. 184.753 positive Tests sind offiziell bekannt geworden. Das entspricht 2,8 Prozent der hessischen Bevölkerung.

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