Tausendschön, Regenblume, Osterblume, Maiblume, Marienblümchen, Maßliebchen, Mondscheinblume, Morgenblume, Himmelsblume, Baldurs Auge, Augenblümchen, Angerbleamerl und nicht zuletzt Ausdauerndes Gänseblümchen – die kleine Schönheit wurde mit vielen Namen versehen.
Und die unscheinbare Blume kam weltweit schon zu ungeahntem Ruhm: So verzierten die Babylonier im 6. Jahrhundert vor Christus mit ihr das berühmte Ischtar-Tor, eines der Stadttore von Babylon und der französische König Ludwig IX. nahm sie im 13. Jahrhundert zusammen mit der Lilie in sein Wappen auf.
Den Germanen zeigte sie an, dass der Sonnengott Baldur nun mit Anwesenheit glänzte und entsprechend könnten Sie sich beim Anblick ihrer rosafarbenen Spitzen erinnern, nochmals Sonnencreme aufzutragen. Denn die pinke Farbe wird durch das Farbpigment Anthocyan verursacht, das unter anderem als Sonnenschutz für die jungen Pflanzenteile dient – ein Schutz, der uns auf einer sonnigen Wiese ebenfalls gut ansteht.
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