Vergänglichkeit

Vergänglichkeit

Jetzt, zu Beginn des Sommers, erreicht die Dach-Hauswurz (Sempervivum tectorum) ihren eindrucksvollsten Lebensabschnitt. Aus den dichten, geometrisch angeordneten Blattrosetten erhebt sich ein bis zu mehrere Dezimeter hoher Blütenstand, der zahlreiche rosafarbene bis purpurrote Sternblüten trägt. Der Kontrast zwischen der strengen Form der Rosette und der üppigen Blüte macht ihren besonderen Zierwert aus. Biologisch ist die…

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Kein stilles Kämmerlein

Kein stilles Kämmerlein

Mönchssittiche (Myiopsitta), die eigentlich in Südamerika beheimatet sind, leben als Neozoen inzwischen auch in Europa – vor allem in Großstädten, wie hier hin Rom. Sie bauen zumeist freistehende, große Gemeinschaftsnester in Baumkronen, an deren Bau sich alle Individuen eines Mönchssittich-Schwarmes beteiligen: Die Männchen knapsen frische Zweige ab, die Weibchen verbauen diese. Gemeinschaftsnester weisen neben den…

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Beständige Schönheit

Beständige Schönheit

  Tausendschön, Regenblume, Osterblume, Maiblume, Marienblümchen, Maßliebchen, Mondscheinblume, Morgenblume, Himmelsblume, Baldurs Auge, Augenblümchen, Angerbleamerl und nicht zuletzt Ausdauerndes Gänseblümchen – die kleine Schönheit wurde mit vielen Namen versehen. Und die unscheinbare Blume kam weltweit schon zu ungeahntem Ruhm: So verzierten die Babylonier im 6. Jahrhundert vor Christus mit ihr das berühmte Ischtar-Tor, eines der Stadttore von…

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Pflanzenforschung: Bessere Anpassung an schwankende Lichtverhältnisse

Pflanzenforschung: Bessere Anpassung an schwankende Lichtverhältnisse

Für eine effiziente Photosynthese benötigen Pflanzen möglichst gleichmäßige Lichtverhältnisse mit gemäßigter Intensität. Wenn die Beleuchtung dagegen stark schwankt, geraten sie unter Stress. Experimente an Cyanobakterien zeigen nun, wie sich photosynthetische Organismen bei Bedarf genetisch an die Herausforderungen anpassen. Die Ergebnisse könnten auch dazu beitragen, die Photosynthese bei Nutzpflanzen zu optimieren. Bei der Photosynthese nutzen Pflanzen…

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Essbare Blüte

Essbare Blüte

Borretsch (Borago officinalis) ist auch als Gurkenkraut bekannt. Denn sowohl die sternförmigen Blüten als auch die jungen Blätter sind essbar und schmecken nach Gurke. Die Blüten sind anfangs rosarot, färben sich dann aber leuchtend blau. Sie werden oft als essbare Dekoration für Salate oder Suppen verwendet. Auch die Blätter können zu Suppen und Soßen verarbeitet…

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Eisfuchs im Übergangspelz

Eisfuchs im Übergangspelz

Der Polarfuchs (Vulpes lagopus) – auch Schneefuchs oder Eisfuchs genannt – ist in der Tundra und auf dem Packeis der arktischen Polarregion zuhause. Dieses Exemplar wurde auf Spitzbergen gesichtet und befindet sich mitten im saisonalen Fellwechsel. Der Polarfuchs wandelt seine Pelzfarbe mit den Jahreszeiten und passt sie an seine Umgebung an, um möglichst gut getarnt…

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Stacheliger Pflanzenfresser

Stacheliger Pflanzenfresser

Seeigel wie dieser violettschwarze Diademseeigel spielen eine wichtige ökologische Rolle in Korallenriffen. Denn die Stachelhäuter ernähren sich von Algen und kontrollieren so das Algenwachstum in den Riffen. Mit ihren bei Kontakt schmerzhaften und leicht giftigen Stacheln schützen sich die Seeigel vor Fressfeinden wie Seesternen, Schnecken und Fischen. Zudem bewegen sich die nachtaktiven, wirbellosen Meerestiere damit…

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Raupe im Tarnkleid

Raupe im Tarnkleid

Dieser Kletterkünstler ist sehr gut getarnt. Es handelt sich um die Raupe eines Feldbeifuß-Mönchs (Cucullia absinthii oder Cucullia artemisiae), auch Beifuß-Mönch oder Wermutmönch genannt. Diese Schmetterlingsart ist ein in Europa heimischer, wenngleich seltener Nachtfalter. Charakteristisch für die grün-weißen Raupen sind die höckerartig verdickten Segmente, welche mit rötlichbraunen Flecken versehen sind. Ihre Hauptnahrung sind Blüten und…

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Heimische Helmlinge

Heimische Helmlinge

Bei diesen Pilzen handelt es sich um Helmlinge (Mycena), die in Deutschland häufig zu finden sind. Erkennbar sind sie an ihren glocken- bis kegelförmigen dünnfleischigen Hüten, durch die das Licht durchscheint. Typisch sind auch die weißlichen Lamellen, der geriefte Hutrand und die dünnen, langen Stiele. Die Waldbewohner wachsen oft in Büscheln auf moderndem Holz oder…

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