Wenige hundert Millionen Jahre nach seiner turbulenten Entstehung war die Oberfläche des Mondes ein Schauplatz heftiger vulkanischer Aktivitäten. Seine Distanz von der Erde war damals deutlich geringer als heute.
© Illustration: MPS / Alexey Chizhik

Der Erdmond ist nicht der einzige vulkanische Trabant. Auch Jupiters naher Großmond Io wird von starken Eruptionen geprägt – bis heute. Ursache dafür sind die Gezeitenkräfte des Riesenplaneten.
© Illustration: Getty Images / Mark Garlick / Science Photo Library

Jupiters Vulkanmond Io, aufgenommen am 3. Februar (links) und 9. April 2024 von der Raumsonde Juno: Die Oberfläche hat sich in diesen zwei Monaten stark verändert, weil ein Schwefelvulkan ausbrach ist und einen rund 1.100 Kilometer großen Ring um die Region Nusku Patera hinterlassen hat.
© Image data: NASA/JPL-Caltech/SwRI/MSSS, Image processing by Jason Perry

Als erste Raumsonde überhaupt landete am 1. Juni 2024 die chinesische Sonde Chang‘e 6 auf der Rückseite des Mondes: im südlichen Teil des Apollo-Kraters. Das Panoramafoto zeigt die Umgebung. An Bord war auch ein Instrument der Europäischen Raumfahrtagentur ESA, das negativ geladene Ionen auf der lunaren Oberfläche maß, die durch den Einfluss des Sonnenwinds entstehen. Es gelang, über 1,9 Kilogramm an Gesteinsproben zu entnehmen, die am 25. Juni auf die Erde gebracht wurden.
© CNSA/CLEP

Glasartige Perlen vom Mond: Sie sind kleiner als ein Millimeter und wurden von den Astronauten der Mission Apollo 17 zur Erde gebracht. Die orangen Gebilde entstanden vor 3,5 Milliarden Jahren bei Vulkanausbrüchen.
© D. Kring/NASA/Lunar and Planetary Institute

Mons Rümker: Dieses 1935 nach dem deutschen Astronomen Carl Rümker benannte Vulkangebirge auf dem Erdmond erstreckt sich über 70 Kilometer und ist bis zu 1,1 Kilometer hoch. Es setzt sich aus mehreren vulkanischen Domen zusammen und liegt an der Grenze des Oceanus Procellarum. Das Foto entstand 1971 bei der Mission Apollo 15.
© NASA (photo by Apollo 15)
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