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Möchtet ihr mehr über die fliegenden Helfer des Weihnachtsmanns wissen? Dann haben wir für euch die Namen der Rentiere und ihre Eigenschaften.
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Der Ursprung der berühmten Rentiere geht zurück auf das Weihnachtsgedicht „A Visit from St. Nicholas“, auch „The Night Before Christmas“ genannt. Dieses wurde 1823 anonym veröffentlicht und später dem Professor Clement C. Moore zugeschrieben. In der damals noch unbekannten deutschen Übersetzung von Erich Kästner erscheinen diese Tiere erstmals in deutschen Kinderzimmern. Wir verraten euch die berühmtesten Namen der Rentiere vom Weihnachtsmann.
Einen außergewöhnlichen Vertreter seiner Zunft seht ihr in „Elliot, das kleinste Rentier“. Einen Vorgeschmack auf den Animationsfilm liefert euch das Video.
Acht plus Rudolph
Bevor Rudolph mit seiner berühmten roten Nase zum Liebling der Weihnachtsgeschichten wurde, gab es nur acht fliegende Helfer an der Seite des Weihnachtsmanns: Dasher, Dancer, Prancer, Vixen, Comet, Cupid, Donner und Blitzen.
Rudolph kam erst später dazu – im Jahr 1939, eingeführt durch die eigene Geschichte „Rudolph the Red-Nosed Reindeer“. Seine leuchtende Nase und seine Rolle als Anführer machten ihn schnell zum bekanntesten Rentier von allen.
Bedeutung der Namen
Die Namen der Weihnachtsmann-Rentiere sind nicht zufällig gewählt – sie spiegeln Eigenschaften wider, die man sich von einem fliegenden Helfer des Mannes in Rot nur wünschen kann: Schnelligkeit, Eleganz, Energie und manchmal sogar Magie.
- Dasher – steht für Schnelligkeit und Eleganz. „Dash“ bedeutet auf Englisch „schnell flitzen“ oder „sprinten“.
- Dancer – „der Tänzer“ bringt Schwung ins Team, anmutig und rhythmisch.
- Prancer – kommt von „to prance“ (herumstolzieren), lebhaft und energiegeladen.
- Vixen – eigentlich ein weiblicher Fuchs – clever, flink und ein wenig frech.
- Comet – benannt nach dem Himmelskörper, ist er schnell, leuchtend und zielstrebig.
- Cupid – angelehnt an den Liebesgott Amor, charmant und verspielt.
- Donner – ursprünglich „Donder“, niederländisch für „Donner“. Kraftvoll und laut.
- Blitzen – abgeleitet von „Blixem“ (niederländisch für „Blitz“). Schnell und elektrisierend.
- Rudolph – mit seiner roten Nase nicht nur ein Lichtbringer, sondern auch Symbol für Mut und Einzigartigkeit.
Wie viele Weihnachtsfilme kennt ihr? Testet hier eurer Wissen:
Rentiere in der Kinderserie „Weihnachtsmann & Co. KG“
In der beliebten Zeichentrickserie „Weihnachtsmann & Co. KG“, die seit Ende der 1990er regelmäßig zur Weihnachtszeit im Fernsehen läuft, treten nicht alle neun bekannten Rentiere auf. Stattdessen konzentriert sich die Serie auf ein festes Trio, das den Weihnachtsmann auf seinen Abenteuern begleitet.
- Rudolph ist auch hier das bekannteste Rentier – mit seiner roten Nase führt er das Gespann an und zeigt sich mutig, freundlich und verantwortungsvoll.
- Donner erscheint als kräftiger und erfahrener Begleiter. In der Serie wirkt er oft etwas ruhiger und vernünftiger, fast wie der „Große Bruder“ im Team.
- Blitz rundet das Team ab: schnell, loyal und stets einsatzbereit, wenn der Weihnachtsmann Unterstützung braucht.
Die übrigen sechs Rentiere spielen in der Serie keine aktive Rolle, was wahrscheinlich daran liegt, dass man sich auf die wichtigsten Figuren konzentrieren wollte. Dennoch ist die Verbindung zu den klassischen Namen spürbar – besonders, wenn man die Rollen der drei Haupt-Rentiere genauer betrachtet.
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