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Wer jemand behauptet, Comedy-Darsteller*innen müssen für ihre Rollen keine großen Belastungen in Kauf nehmen, sollte sich folgenden Film ansehen.
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Manchmal entstehen die denkwürdigsten Filmszenen nicht durch perfektes Schauspiel, sondern durch echte, ungefilterte Reaktionen. Ein Paradebeispiel dafür liefert laut eines Artikels von ScreenRant die Komödie „Jungfrau (40), männlich, sucht…“ von 2005, in der Steve Carell als unglücklicher Elektronikverkäufer Andy Stitzer zu sehen ist.
In einer der bekanntesten Szenen wird Andy von seinen Freunden überredet, sich die Brusthaare wachsen zu lassen – und was auf der Leinwand beziehungsweise dem Bildschirm zu sehen ist, war tatsächlich schmerzhaft real.
Steve Carell ist für viele ein Comedy-Star durch und durch. Doch der Schauspieler hat auch ein paar überaus seriöse Rollen übernommen. Eine davon seht ihr in folgendem Video:
Schmerzhafte Comedy
Carell ließ sich für den Dreh tatsächlich Brusthaare entfernen, was mithilfe eines Vier-Kamera-Setups eingefangen wurde. Seine Schreie, darunter der inzwischen legendäre Ausruf „Kelly Clarkson!“, waren nicht geschauspielert.
Auch die Reaktionen seiner Kollegen Paul Rudd, Romany Malco und Seth Rogen waren echt – von Kichern über sichtbares Unbehagen bis hin zum Verlassen des Raumes. Die Idee zu dieser Szene stammte von Carell selbst, der das Drehbuch gemeinsam mit Regisseur Judd Apatow geschrieben hatte.
Besonders schmerzhaft wurde es jedoch durch die Umstände: Die Schauspielerin Miki Mia, die die Kosmetikerin spielte, hatte ihre Erfahrung im Waxing übertrieben.
Sie verzichtete auf den Schutz der empfindlichen Brustwarzen mit Vaseline, trug das Wachs nicht immer in Wuchsrichtung auf, riss es teils willkürlich ab und behandelte manche Stellen doppelt – was bei empfindlicher Haut zu besonders starker Reizung führt.
Auch ein beruhigendes Gel nach der Prozedur wurde nicht aufgetragen, was weitere Irritationen und kleine Blutpunkte hinterließ.
Am Ende ging Carell für seine erste Hauptrolle sprichwörtlich durch die Hölle – und fast hätte er, wie es am Set hieß, im Namen der Komödie sogar eine Brustwarze verloren, wenn nicht ein Crewmitglied rechtzeitig eingeschritten wäre.
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